St.-Georg-Kirchengemeinde startet Neuauflage des Angebotes mit Lorain Berger

Gottesdienst nur für Kinder

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Lorain Berger (l.) und Astrid Lier freuen sich auf den neuen Kindergottesdienst. ·

Sottrum - Viele Jahre hat es in Sottrum keinen Kindergottesdienst mehr gegeben, „weil das irgendwie eingeschlafen ist wegen einer zu geringen Beteiligung, wie in vielen Kirchengemeinden“, berichtet Astrid Lier. Dennoch strahlt die Pastorin über das ganze Gesicht – aus gutem Grund. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Die Nachfrage nach kirchlichen Angeboten für den Nachwuchs sei gestiegen. Deshalb startet die St.-Georg-Kirchengemeinde ab Donnerstag, 2. Februar, eine Neuauflage ihres Kindergottesdienstes – in neuem Gewand.

„Im Moment erleben wir eine Belebung“, freut sich die Pastorin. Zwar habe es in Sottrum immer Veranstaltungen für den Nachwuchs gegeben, aber kein regelmäßiges Angebot. Doch der Bedarf sei da. „Ich bin vermehrt bei Taufen angesprochen worden, was es für Kinder in der Kirchengemeinde gibt“, erzählt Lier.

Lorain Berger gibt dem Kindergottesdienst ein Gesicht. Die 21-Jährige ist in der Wieste-Gemeinde keine Unbekannte und hat viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Sie absolvierte zwei Freiwillige Soziale Jahre bei der Lebenshilfe und war mehrfach im Betreuer-Team der „Ferienstrolche“. Derzeit ist die Wahl-Sottrumerin im zweiten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Sozialassistentin und freut sich riesig auf die neue Aufgabe.

Alle Kinder der Kirchengemeinde haben in diesen Tagen Post erhalten – rund 200 Info-Briefe seien Lier zufolge rausgegangen – Geschwister nicht mitgerechnet. Aber auch Steppkes außerhalb der Kirchengemeinde seien eingeladen. „Das Angebot richtet sich an Kinder von fünf bis zehn Jahren und ist offen für alle“, betont Berger und ergänzt: „Keinem wird eine Meinung aufgezwungen.“ Es sei ein freies, nicht konfessionsgebundenes Angebot, so Lier.

Interessierte treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr in der Kirche. Spielen, Spaß, Basteln und Singen: In lockerer Atmosphäre will Berger den Teilnehmern einerseits den christlichen Glauben näherbringen. Andererseits gehe es um das Erleben von Gemeinschaft. Um den Stunden inhaltlich eine Struktur zu geben, will sich die 21-Jährige am Kalender orientieren. Biblische Geschichten sollen die Teilnehmer an die Fixpunkte der Bibel heranführen.

Beim ersten Treffen wird Berger mit den Kindern die Kirche und den Turm erkunden. „Wenn es passt, möchte ich dann gerne als Einstieg noch was zur Schöpfungsgeschichte erzählen“, berichtet Berger und hofft auf viele neugierige Teilnehmer. · sbo

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