Kommunikations- und Humortrainerin Maike Carls referierte bei der Lebenshilfe Rotenburg-Verden

Dem Glück auf die Sprünge helfen

Rotenburg - ROTENBURG (r) Lachen ist die beste Medizin. Was der Volksmund schon lange weiß, ist jetzt auch wissenschaftlich erwiesen. Die relativ junge Lachforschung hat diese weisen Worte wissenschaftlich belegt. Lachen mindert Stress, löst Konflikte, macht Menschen kreativer und optimistischer.

Die Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung Maike Carls steckte mit ihrer humorvollen Art gleich zu Beginn ihres Vortrages das Publikum an. „Immer mehr Mediziner und Wissenschaftler erkennen Lachen als Wundermittel an, das die Atmung aktiviert, das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringt, die Immunabwehr stärkt, die Verdauung anregt, Schmerzen lindert, Verspannungen löst, Stresshormone ab- und Glückshormone aufbaut“, so die Referentin. Überall dort, wo einem der Ärger Kopfschmerzen bereitet, im Nacken sitzt, auf den Magen schlägt oder an die Nieren geht, ist Lachen von großer Bedeutung. Es nutzt nichts, sich über sich selbst oder andere zu ärgern, findet der Ärger letztendlich doch immer in einem selbst statt. Carls gab während des Vortrages viele anregende Tipps für den Alltag und brachte die Zuhörer immer wieder zum Lachen. „Finden Sie heraus, welcher Humor-Typ Sie sind und was Sie zum Lachen bringt. Witze, Komödien, Anekdoten, Karikaturen, Comics oder Comedy – jede Art von Lachen ist gesund“, bemerkt Carls. Kinder lachen etwa 60 bis 150 mal am Tag, Erwachsene nur noch zehn bis 15 mal. „Lernen Sie wieder zu lachen. Gründe finden sich immer. Es kommt auf die Sicht der Dinge an. Eine Minute Lachen ist ebenso erfrischend wie 45 Minuten Entspannungstraining“, riet die Expertin. „Man kann seinem Glück auch auf die Sprünge helfen“, so die Referentin. „Wenn Sie der Meinung sein sollten, dass es nichts zu lachen gibt, ziehen Sie einfach lange genug ihre Mundwinkel nach oben“. Üben kann man das gut mit einem Stäbchen, dass man sich bis zu den Mundwinkeln quer in den Mund steckt. Werden die Wangenheber aktiviert, werden nach kurzer Zeit Glückshormone im Körper, freigesetzt. So wird automatisch der „Flirt“ mit der Negativität vermieden. Die Erkenntnisse der Lachforschung werden mittlerweile in vielen Ländern umgesetzt und kultiviert. Es gibt Klinik-Clowns, Lachklubs, Humortrainer, Lachbeauftragte, Humorkongresse. Lachen ist universell. Wenn negative Gefühle die Gesundheit beeinflussen, was können positive dann erreichen?

Als nächsten Termin der Lebenshilfe Rotenburg-Verden gemeinnützige GmbH steht der Tag der offenen Tür des „Haus für Kinder“ aus dem Bereich Kinder & Familie auf dem Programm. Geschäftsführung mitsamt pädagogischem Team möchte allen Interessierten die Gelegenheit bieten, sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, sich über die Konzepte und Angebote zu informieren und diesen „Meilenstein“ mitzufeiern. Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 7. August, von 15 bis 17.30 Uhr in der Wittorfer Str. 5-7 in Rotenburg statt.

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