Zivilcourage-Kongress an der Lauenbrücker Fintauschule überzeugt Jury / Endausscheidung am 18. Mai

„Fair bringt mehr“: Johnny räumt ab

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Das Team des Vereins „I am Jonny” hat die Schüler der Fintauschule nachhaltig beeindruckt.

Lauenbrück - Über die Nachhaltigkeit ihrer Projekte braucht sich die Schul-Sozialpädagogin Silke Krumbeck derzeit keine Gedanken zu machen. Der im September vergangenen Jahres an der Fintauschule abgehaltene Kongress zum Thema Zivilcourage zeigt Früchte. Nicht nur, dass die Schüler ihrem Bekunden nach noch viel über den Besuch von Tina K. erzählen, Schwester des am Berliner Alexanderplatz getöteten Gewaltopfers Jonny K. und Gründerin des Vereins „I am Johnny“. Das einwöchige, vom Präventionsrat des Landkreises Rotenburg und dem Landesamt für Familie, Jugend und Soziales geförderte Projekt, an dem auch ein Neuropsychologe, eine Konfliktexpertin, eine Theatergruppe, Polizei und Weißer Ring, Frauenhaus und viele andere Workshops zum Thema leiteten, ist nun im Wettbewerb „Fair bringt mehr“ auf Regionalebene ausgezeichnet worden.

Die Jury des von der Bürgerstiftung der Volksbank ausgelobten Wettbewerbs für Schulen, Kindergärten und Jugendprojekte war von der eingereichten Projektbeschreibung mit Fotos und Berichten, aber auch von den persönlichen Schilderungen der Sozialpädagogin beeindruckt: „Hinterher sind sogar andere Teilnehmer auf mich zugekommen und meinten: ‚Cool, was Ihr da auf die Beine gestellt habt!‘“, berichtet Krumbeck von der öffentlichen Präsentation des Projekts in Zeven.

So gewann „Fair bringt mehr“ auf Landesebene den ersten Preis und nimmt somit an der Endausscheidung am 18. Mai in Hannover teil, zu dem Krumbeck mit 30 Schülern eingeladen ist. Es winken vierstellige Preisgelder; „aber auch schon die gemeinsame Fahrt mit dem Bus zum Expo-Gelände und die Veranstaltung werden bestimmt ein einmaliges Erlebnis für die Jugendlichen!“ Bereits im Vorjahr hatte die umtriebige Mitarbeiterin der Schule mit einem Konzept für Sozialtraining für die fünften Klassen teilgenommen, „da hat es allerdings nur für einen ersten Platz auf Regionalebene gereicht.“

hey

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