47 neue Einheiten

Ausschuss legt sich fest: Am Finteler Burvagsweg entstehen zentrale Wohnung

Am Finteler Burvagsweg entstehen Wohnungen.
+
Am Finteler Burvagsweg entstehen Wohnungen.

Fintel – Es sei ein sehr schöner Tag für Fintel. Mit diesem Statement hat Bürgermeister Wilfried Behrens (SPD) den am Ende zustimmenden Beschluss zum Bauprojekt am Burvagsweg eingeleitet. Neben den Mitgliedern des Bauausschusses und einigen Besuchern waren auch Stadtplaner Matthias Dierks (PGN) und Jürgen Lange als Vertreter der Immobiliengesellschaft der Sparkasse Scheeßel gekommen. Denn Investor des Projektes ist die Projektgesellschaft Burvagshoff GmbH, diese wiederum ist eine gemeinsame Gesellschaft der Immobiliengesellschaft der Sparkasse Scheeßel und der PGN Projektgesellschaft Nord GmbH.

Behrens führte aus, dass das Thema seit vielen Jahren im Ort diskutiert werde, „aber bisher ist da nie etwas Konkretes entstanden“. Jetzt aber sei er sehr optimistisch, dass die Idee konkret werden könne. Die Infrastruktur von Fintel könne sich so deutlich verbessern, vor allem für die älteren Bewohner, so Behrens.

Anschließend stellte Dierks das Projekt vor: Auf dem Grundstück, welches zwischen dem Burvagsweg, dem Osterberg und der Straße Op’m Block liegt, befindet sich noch eine landwirtschaftliche Hofstelle, die in naher Zukunft aussiedelt. Anschließend soll das Areal eine Umnutzung erfahren. Damit soll der vorhandenen Nachfrage von zentrumsnahen Wohnungen in Fintel nachgekommen werden. Im Vergleich zum typischen Einfamilienhausgebiet sollen in dieser zentralen Lage mehr Wohneinheiten in Form von kleineren Wohnungen realisiert werden, um sowohl jungen als auch älteren Menschen eine Alternative zum Einfamilienhaus in Fintel zu ermöglichen. „Das alte Wohnhaus möchten wir gerne erhalten“, so Dierks.

Auch der Baumbestand im nördlichen Bereich solle beibehalten werden. Als maximal zu erreichende Anzahl neuer Wohnungen benannte der Stadtplaner 47 Wohnungen. Diese sollen barrierefrei gebaut werden. Insgesamt sollen durch das Projekt 7 500 Quadratmeter neu geplant werden. Neben fünf Mehrfamilienhäuser mit vier bis zwölf Wohneinheiten je Haus soll auch eine Tagespflege entstehen.

Mieten oder kaufen?

Der Ausschussvorsitzende Claus Aselmann (CDU) erinnerte daran, dass schon im Februar, als das Projekt zum ersten Mal vorgestellt worden war, alle der Idee gleich zugestimmt hätten. Kurzfristig kam noch die Frage auf, ob die Wohnungen perspektivisch zu kaufen oder auch zu mieten seien – diese Frage sei noch offen, wahrscheinlich werde aber beides realisiert werden, so die Vertreter der Investoren. Anschließend debattierten die Mitglieder des Gremiums noch über verschiedene Wege, die rund um den Neubau Sinn machen würden. Bürgermeister Behrens erinnerte daran, dass im Rat ja bereits beschlossen worden sei, ein Gutachten über die gesamte Verkehrssituation in Fintel erstellen zu lassen. Daher werde sich über diesen Weg auch mit Blick auf den Neubau einiges an Ideen ergeben.

„Wir müssen noch ein wenig nachdenken, was wir da machen“, so Behrens. Die ganze Idee sei definitiv eine Bereicherung für den Ort. Als potenziellen Start benannte Dierks den kommenden September. Nun muss noch der Rat über den Vorgang einen Beschluss fassen, anschließend werden die Pläne im Rathaus öffentlich ausliegen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Vandalismus-Schaden in Sporthalle höher als zunächst angenommen

Vandalismus-Schaden in Sporthalle höher als zunächst angenommen

Vandalismus-Schaden in Sporthalle höher als zunächst angenommen
Nach der Flut: Was Daniel Seedorf bei seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet erlebte

Nach der Flut: Was Daniel Seedorf bei seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet erlebte

Nach der Flut: Was Daniel Seedorf bei seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet erlebte
Drei Tage im Schlamm: Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet

Drei Tage im Schlamm: Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet

Drei Tage im Schlamm: Hiddinger berichtet von seinem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet
Gemeinde Hellwege will Kindertagesstätte bis Februar 2022 fertigstellen

Gemeinde Hellwege will Kindertagesstätte bis Februar 2022 fertigstellen

Gemeinde Hellwege will Kindertagesstätte bis Februar 2022 fertigstellen

Kommentare