Stemmer Ortsrat fasst Beschluss für neuen Bebauungsplan

Wohngebiet rückt näher

Diese schöne Allee führt zum Ortseingang der Gemeinde Stemmen. Im kommenden Jahr wird es ein weiteres Wachstum des Orts geben, neue Baugebiete werden aktuell aufgezeichnet.
+
Diese schöne Allee führt zum Ortseingang der Gemeinde Stemmen. Im kommenden Jahr wird es ein weiteres Wachstum des Orts geben, neue Baugebiete werden aktuell aufgezeichnet.

Stemmen – Seit mehr als einem Jahr laufen die Vorbereitungen, nun geht das Projekt „Wohngebiet Neue Kamp“ in die nächste Runde. Denn auf der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Stemmen, die im Ratssaal der Samtgemeinde Fintel in Lauenbrück stattfand, wurde über den Bebauungsplan beraten und einstimmig der entsprechende Beschluss gefasst. „Dementsprechend wird es als nächsten Schritt eine öffentliche Auslegung geben“, so Bürgermeister Reinhard Trau (CDU). Anfang des kommenden Jahres könne dann der Feststellungsbeschluss erfolgen.

In der Folge wird sich Stemmen dann westlich der Lindenstraße um einige Häuser vergrößern können. 15 bis 18 Bauplätze waren ursprünglich vorgesehen, das Baugebiet soll zur dörflichen Eigenentwicklung verwandt werden. „Die genaue Anzahl wird sich nun bald herausstellen, wenn der Vermesser vor Ort war“, wusste Michael Versemann (CDU) später zu ergänzen.

Leichte Änderungen wurden noch besprochen, so soll eine Straßenführung etwas verschoben werden, auch wurden die vorgesehenen Gestaltungsmöglichkeiten der Dächer etwas erweitert. Einige der Anwohner, die dort künftig bauen wollen, wären gerne als Zuschauer zu der Sitzung gekommen, berichtete der stellvertretende Bürgermeister Versemann. Zwar war der Rat aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin auf den größeren Saal im Rathaus in Lauenbrück ausgewichen, trotzdem war die Anzahl der möglichen Zuhörer begrenzt.

Neben diesem zentralen Aspekt wurden die Bilanzen der Gemeinde besprochen, und der Rat überlegte, was im kommenden Jahr realisiert werden kann. „Wir werden im Wegebau investieren“, das sei sicher, so Versemann. Grundsätzlich werde man in 2021 wohl die Auswirkungen der Corona-Krise spüren. Eine Planung müsse daher unter Vorbehalt vorgenommen werden. „Es soll aber eine Bürgerbefragung geben, wir bereiten hier zu eine Liste vor“, führte er weiter aus. Die Anwohner könnten sich dann auch mit eigenen Ideen an den Gemeinderat wenden.

Ein Thema fehlte auf der Agenda der Sitzung: Die Erstellung des 5G-Funkturms, der noch im Sommer für einige Unruhen im Ort gesorgt hatte. „Der Turm schlummert vor sich hin, es liegt nicht an der Gemeinde“, betonte Trau im Vorfeld.

Im Ort selber habe es keine weitere Diskussion rund um den Standort gegeben, der nicht allen willkommen war. Vonseiten der Telekom habe man keine weitere Nachricht erhalten, was nun wann passieren werde. Die Pressesprecherin des Landkreises, Christine Huchzermeier, bestätigte, dass bisher kein Bauantrag zu dem Turm eingegangen sei.

Ursprünglich war geplant, dass der neue LTE-Funkmast bis Ende dieses Jahres stehen und in Betrieb gehen sollte. Die Telekom erklärte auf Nachfrage der Kreiszeitung, dass zunächst eine bautechnische Begehung vor Ort stattgefunden habe, jetzt der Bauantrag erstellt und anschließend so schnell wie möglich eingereicht werde.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

DFB-Frauen schlagen Griechenland - Bilanz bleibt perfekt

DFB-Frauen schlagen Griechenland - Bilanz bleibt perfekt

An diesen vier Zipfeln endet Deutschland

An diesen vier Zipfeln endet Deutschland

Die heilende Kraft der Aloe vera

Die heilende Kraft der Aloe vera

Stadt der Gegensätze - In Mumbai ist das kein Klischee

Stadt der Gegensätze - In Mumbai ist das kein Klischee

Meistgelesene Artikel

„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor

„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor

„Black Friday“-Sale ruft Protest hervor
Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz

Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz

Landkreis Rotenburg lässt Quarantäne sichern: Security rund um die Uhr im Einsatz

Kommentare