Wohnberater geben bein Finteler Seniorenkreis Vortrag zu Wohnen im Alter

Schon frühzeitig handeln

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Die Vortragsveranstaltung fand regen Anklang.

Fintel - In den eigenen vier Wänden alt zu werden, auch wenn man Hilfe braucht – das wünschen sich viele, weiß Ute Ahrendt aus Erfahrung. Zum Thema „Leben und Wohnen im Alter“ stellte die Organisatorin der Seniorenarbeit in der Kirchengemeinde Fintel jetzt einen Informationstag im Haus der Begegnung auf die Beine. Dass dieser ankam, zeigte der große Andrang.

Viele wollten den Ausführungen von Raphaela Viebrock, Rolf-Dieter Goedeken und Christina Siebel, alle im Landkreis als Wohnberater unterwegs, zuhören. Sie wissen: Ältere Menschen möchten so lange wie möglich in der ihnen vertrauten Umgebung bleiben. Um sich in seinen Möglichkeiten im Alter so wenig wie möglich einschränken zu müssen, empfahlen sie, schon frühzeitig vorbeugend zu handeln. Die Wohnberater gaben den Zuhörern wertvolle Ratschläge für mehr Sicherheiten in den eigenen vier Wänden. Dazu müsse aber die Wohnung an die jeweiligen Lebensbedürfnisse angepasst werden. In der Praxis könnten das Türverbreiterungen, eine ausreichende Beleuchtung der Räume, Sprechanlagen, Rampen, Handläufe oder bodengleiche Duschen mit Haltegriffen sein.

Das Publikum stellte fest: Die Bedürfnisse der Senioren sind vielfältig, variieren von Fall zu Fall. Deshalb stehen die Senioren- und ehrenamtlichen Wohnberater kostenlos zur Beratung zur Verfügung . Sie begutachten in Hausbesuchen die Veränderungsmöglichkeiten und hören in Beratungsgesprächen die Wünsche und Sorgen der Bewohner. Bei Bedarf kann an weitere Experten vermittelt werden. Hilfestellung wird auch bei der Beantragung finanzieller Unterstützung bei den Pflegeversicherungen und/oder Krankenkassen für solche Veränderungen geleistet.

Bei Interesse für ein unabhängiges Beratungsangebot hat, kann man sich an Raphaela Viebrock vom Landkreis Rotenburg unter der Telefonnummer 04261/ 983-3278 wenden. Sie vermittelt die Anforderungen an die ehrenamtlichen Wohnberater für die Senioren.

Im Anschluss an den Vortrag war noch Zeit zum allgemeinen Austausch und für Fragen der Zuhörer.

hr

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