Weichen für Neubau sind gestellt

Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Fintel berät Haushalt

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An einigen Einsatzfahrzeugen der Ortswehren in der Samtgemeinde nagt der Zahn der Zeit. Sie sollen in den kommenden Jahren nach und nach durch Neue ersetzt werden.

Lauenbrück - Von Lars Warnecke. So viel Einigkeit ist im Ratssaal des Lauenbrücker Rathauses dann doch eher selten: Einstimmig hat der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Fintel am Donnerstagabend die von Kämmerer Friedhelm Indorf aufgestellten Haushaltsmittel, die für das kommende Jahr das Brandschutzwesen betreffen, positiv beschieden. Damit wurde auch der Grundstock für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses für die Helvesieker Ortswehr gelegt.

Alles wird teurer. Energiekosten steigen, Tickets für Bus und Bahn ziehen an. Und letztlich werden auch die Lebensmittelpreise und die Mieten in den seltensten Fällen gesenkt. Insofern ist es Normalität, was sich gerade in der Samtgemeinde abzeichnet: Die Investitionen, die die Kommune für den Brandschutz tätigt, würden kräftig anziehen, gab Indorf bei der Vorstellung der haushaltswirksamen Maßnahmen bekannt. Sicher werde man „den Euro noch etwas genauer umdrehen müssen, wenn man ihn denn ausgibt“. Hätten sich die Aufwendungen zuletzt bei 120 .000 bis 130. 000 Euro eingependelt, müsse im Feuerwehrbereich in Zukunft wohl mit 160. 000 bis 180. 000 Euro kalkuliert werden. „Insbesondere in den Bereichen Atemschutz, Fahrzeugunterhaltung, Lehrgänge und Schutzkleidung sind die Kosten kräftig nach oben gegangen“, erläuterte der im Rathaus beschäftigte Finanzfachmann.

35. 000 Euro für zwei Feuerwehrhäuser

Als größten Investitionsbrocken nannte Indorf das Feuerwehrhaus in Helvesiek, das übernächstes Jahr südlich der Sportplatzanlage neu gebaut werden soll. Zu den Planungskosten von 100.000 Euro gesellt sich eine Verpflichtungsermächtigung, die mit 600. 000 Euro zu Buche schlägt. „Wir haben allein schon für die Grundstückserschließung höhere Kosten, da längere Leitungen für die Strom- und Gasversorgung sowie neue Auffahrten geschaffen werden müssen“, ließ der Kämmerer wissen.

Weitere 35. 000 Euro sollen für die Feuerwehrhäuser in Stemmen und Vahlde verwendet werden. Indorf: „Dort haben wir in den Fahrzeughallen nämlich noch keine Absauganlagen, wie sie die Feuerwehrunfallkasse zum Schutz der Kameraden vor Abgasen vorschreibt.“

Mit Blick auf den von Feuerwehr und Verwaltung erarbeiteten Fünf-Jahres-Plan gab der Kämmerer zu verstehen, dass man noch ein „ziemlich großes Paket“ vor sich habe. Vor allem müssten einige in die Jahre gekommene Einsatzfahrzeuge ersetzt werden. „Doch nicht jene, die noch gut in Schuss sind, schließlich sieht unsere Haushaltslage in der Samtgemeinde momentan nicht ganz so rosig aus.“

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