Lauenbrücker entdecken ihre unmittelbare Heimat förmlich neu

Wanderweg jetzt offiziell eröffnet

Heino Peters mit dem Wanderweg-Flyer und Beteiligte der Radtour. - Foto: Woelki

Lauenbrück - Von Tobias Woelki. Heino Peters sprudelt vor Ideen. Wer ihn zuhört, der weiß sofort, dass er andere für die Sache des Naturschutzes begeistern kann und dass er ein Projekt zielstrebig und beharrlich umsetzt. Sein neuestes Projekt, ein Wanderweg rund um Lauenbrück herum, stellte der Vorsitzende des Verkehrsvereins der Samtgemeinde Fintel am Samstag interessierten Bürgern während einer Radtour vor.

Dazu hatte die Gemeinde Lauenbrück und der Verkehrsverein der Samtgemeinde Fintel eingeladen. Auf dem Parkplatz eines Bistros an der Bahnhofstraße schaute Heino Peters auf die zahlreichen Radfahrer und strahlte zufrieden. „Das ist wirklich toll, dass so viel Interessierte dabei sind“, freute sich der Naturfreund.

Auch Christine Looks, die Naturschutzbeauftragte des Landkreises Rotenburg, ließ es sich nicht nehmen, der Vorstellung beizuwohnen. „Der Wanderweg ist die Idee von Heino Peters, die er sich im Jahr 2011 in Zusammenhang mit den Nordpfaden des Tourow-Tourismusverbandes einfielen ließ. Mein Mann Joachim hat dafür mit einem GPS-Sender Besonderheiten wie die Ziegelteiche, den Waldlauf-Pfad oder die Martin-Luther-Kirche lokalisiert“, berichtet Looks. „Der Wanderweg ist eine tolle Strecke und beinhaltet großes Erlebnispotenzial.“

„Um den Wanderweg zu realisieren, wollten wir Fördergelder aus der Gesundregion einwerben. Das gelang leider nicht, weil dort andere Prioritäten gesetzt werden. Doch davon ließ ich mich nicht entmutigen, ging los und suchte private Sponsoren, die das Projekt finanziell unterstützten“, betont Heino Peters. Eine Arbeit, die sich gelohnt hat: „Dank der Sponsoren konnten wir das Projekt verwirklichen. Obendrein haben wir 5 000 Flyer drucken lassen. Davon haben wir bereits die Hälfte verteilt“, will Peters möglichst viele Menschen nicht nur aus Lauenbrück auf den neuen Weg aufmerksam machen. „Die Idee eines Wanderwegs habe ich dem Gemeinderat vorgestellt, der das Projekt befürwortete“, dankte Peters auch den Politikern.

Viele Besonderheiten am Wegesrand

Bevor die Radtour startete, lobte Jochen Intelmann, Bürgermeister der Gemeinde Lauenbrück, den Einsatz von Heino Peters und konnte es kaum erwarten: „Lasst uns jetzt auch mal endlich starten.“ Der Flyer zum Wanderweg mit einem Kartenverlauf bietet viel Wissenswertes und Interessantes über die Geschichte der Gemeinde mit ihren 2 250 Einwohnern, die ihren historischen Ursprung mit der 1358 erbauten Wasserburg des Welfen-Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg auf der Löweninsel hatte.

Seit vielen Jahren ist Gelände der Löweninsel ein Campingplatz. Wer den Wanderweg beschreitet, erkundet zugleich auch die Lauenbrücker Historie. Los geht’s am Rathaus. Über die Martin-Luther- Kirche, die 1957 gebaut wurde, führt der Weg zunächst in den Westen der Gemeinde an die Löweninsel, am ältesten Haus Lauenbrücks vorbei zu den Ziegelteichen. Dann geht es weiter in Richtung Osten der Ortschaft zu den Sportanlagen. Die Wanderer spazieren anschließend an der Fintau-Schule vorbei und nehmen danach einen großen Bogen durch idyllische Landschaft. Der Weg endet an der „Bocksbrücke“ im Ortskern.

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