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Voller Tatendrang: Maren Seifer leitet bei der Samtgemeinde neuen Fachdienst Kitas und Schulen

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Von: Lars Warnecke

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Maren Seifer an ihrem neuen Arbeitsplatz im Rathaus. Seit dem 1. Oktober arbeitet sie nun für die Samtgemeinde.
Maren Seifer an ihrem neuen Arbeitsplatz im Rathaus. Seit dem 1. Oktober arbeitet sie nun für die Samtgemeinde. © Warnecke

Mit Maren Seifer hat das Rathaus der Samtgemeinde Fintel eine neue Fachdienstleiterin für den Bereich Kindertagesstätten und Schulen.

Lauenbrück – Herausforderungen sollte nicht scheuen, wer derzeit Verantwortung im Bildungsbereich übernimmt. Im Rathaus der Samtgemeinde Fintel ist die Leitung für Kindertagesstätten und Schulen seit dem 1. Oktober in den Händen von Maren Seifer. Die 35-Jährige hat damit eine Stelle in einem Fachdienst angetreten, den es so bisher in der Verwaltung noch gar nicht gab. Vorher waren die Aufgaben nämlich verschiedenen Verantwortlichen zugeordnet.

Seifer lebt mit ihrer Familie in Lauenbrück, war zuletzt 13 Jahre lang Leistungssachbearbeiterin im Job-Center des Landkreises. Warum sie den Job gewechselt habe? „Ich wollte mich mit Mitte 30 beruflich noch mal ganz neuen Aufgaben stellen – und das in einem Bereich, der mir als Mutter einer vierjährigen Tochter natürlich nicht fremd ist.“ Letztlich sei ihr Mann die treibende Kraft gewesen, sich auf die Stelle zu bewerben. „Er meinte, ich hätte die Fähigkeit, zu delegieren.“ Dass sie als Quereinsteigerin quasi von außerhalb kommt – für sie sei das keinesfalls ein Nachteil: „Ich glaube, es ist gut, wenn jemand wie ich noch mal andere Ideen mit einwerfen kann.“ Und: „So kann ich doch noch mal besser filtern, was Sachbearbeitung ist, was zum laufenden Geschäft gehört und was es im Prinzip für das große Ganze zu regeln gilt.“

Von E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten halte ich nicht viel.

Maren Seifer 

Ein Blick auf die Zahlen und anstehende Aufgaben verdeutlicht jedenfalls die Wichtigkeit des neu geschaffenen Fachdienstes. Die Lauenbrückerin ist Herrin über derzeit sechs Kitas – ein Bereich, der immens gewachsen sei, sagt sie. „Gerade im Hinblick auf die zuletzt steil nach obenen geschossenen Belegungszahlen.“ Aber auch das Thema Schulen beziehungsweise deren bauliche Veränderungen würde sie ganz schön auf Trab halten. „Die Schulleitungen, aber auch die Leitungen in den Kitas haben mir schon signalisiert, sie seien froh darüber, dass die Stelle jetzt zentral besetzt sei und sie mit mir eine offizielle Ansprechpartnerin hätten.“ Eine Ansprechpartnerin, die betont auf das persönliche Gespräch wert legt. „Von E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten halte ich nicht viel.“

Verstärkung gibt es für ihre Aufgaben auch personell. Nach Seifers Einstieg sind ihr zwei bereits in anderen Verwaltungsabteilungen tätige Mitarbeiterinnen zur Seite gestellt worden. „Wir sind ein richtig tolles Team!“, schwärmt die Lauenbrückerin, die jetzt – und das sei ihren Worten nach natürlich ein willkommener Nebeneffekt – ganz bequem mit dem Rad zur Arbeit fahren könne.

Obwohl erst wenige Wochen dabei, fühlt Maren Seifer sich schon heute im Rathaus angekommen. „Das Kollegium hat dazu ganz entscheidend beigetragen, hat mich bei der Einarbeitung in allen Belangen unterstützt.“ Einen weiteren Jobwechsel, betont die Fachdienstleiterin, strebe sie jedenfalls nicht mehr an. „Ich gehe voll und ganz in meiner neuen Arbeit auf – das möchte ich, sollte ich meine sechsmonatige Probezeit bestehen, bis zur Rente weitermachen!“

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