Positive Resonanz auf Schulobst an der Lauenbrücker Grundschule

Vitamine kommen gut an

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Gesunde Vitamine naschen: Diese Schüler der Klassen 4a und 2b holen das auf Tabletts platzierte Schulobst aus der Küche ab. 

Lauenbrück - Jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag fährt morgens an der Lauenbrücker Grundschule der Lieferwagen eines bäuerlichen Betriebs aus Scheeßel vor. Denn dann gibt es Vitamin-Nachschub für die Mädchen und Jungen. Die Einrichtung hatte sich wie Hunderte andere Grundschulen in Niedersachsen beworben und war als eine von rund 650 Schulen ins Landesprogramm „Schulobst“ reingerutscht.

Mit Feuereifer dabei: Silvia Poneleit (l,) und Gisela Krüger bereiten die Kost mundgerecht zu.

100 Gramm Obst oder Gemüse pro Tag und Kind, das ist die Idee hinter dem Schulobst-Programm der Landesregierung. Die Federführung hat das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das 25 Prozent der Kosten beisteuert, während der Hauptteil aus EU-Fördermitteln stammt. Ziel ist es, die Kinder für eine ausgewogene Ernährung zu begeistern – am besten frisch und saisonal.

In Lauenbrück wird an drei Tagen Obst und Gemüse geliefert und auf Tabletts an die Schüler verteilt. Mal gibt es Möhren oder Kohlrabi, mal Äpfel, Bananen oder Mandarinen. „Das klappt prima“, so die Erfahrung von Silvia Poneleit. Sie ist eine der 14 Mitglieder vom Verein „Aktive Frauen“, die sich für das Portionieren des Schulobstes bereiterklärten.

Und ihre Mitstreiterin Gisela Krüger ergänzt: „Die Kinder sind noch immer ganz heiß darauf, diese gesunden Snacks zu bekommen. Und wehe, wir haben sie nicht rechtzeitig fertig.“ Seit dem Schuljahr 2014/15 nehmen die Lauenbrücker an der Aktion teil. „Jedes Jahr beantrage ich mit gutem Gewissen das Schulobst“, berichtet Schulleiterin Anneli Peters. Die Kinder würden die vitaminreiche Kost ganz nebenbei in ihren Speiseplan einordnen.

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