Verein „Helfen in der Samtgemeinde Fintel“ steht in den Startlöchern

Unterstützung nicht nur für die Flüchtlinge

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Der Vorstand des neuen Vereins (v.l.): Tobias Krüger, Rüdiger Bruns, Dr. Sabine Wilkens und Manfred Kröger.

Fintel - „Nicht viel schnacken, einfach machen, helfen, unterstützen“ – unter diesem Motto engagieren sich viele Menschen in der Samtgemeinde Fintel, insbesondere in der Flüchtlingsarbeit. Damit diese Tätigkeiten auch organisatorisch strukturiert sind und vor allem, damit auch Spendengelder eingeworben werden können, hat sich der Verein „Helfen in der Samtgemeinde Fintel“ mit zunächst sieben Mitgliedern gegründet.

Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Manfred Kröger gewählt, zu seinem Stellvertreter Rüdiger Bruns. Als Schatzmeisterin ist Sabine Wilkens tätig und als Schriftführer Tobias Krüger. Zu Revisoren wurden Sibille Peek und Arne Homfeldt erkoren.

Zuvor war eine Satzung erarbeitet worden. Auch ein Vereinskonto gibt es schon und die Nummer wird demnächst für potenzielle Spender veröffentlicht. Der Verein ist nämlich gemeinnützig, sodass Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können.

Die Hilfsbereitschaft in der Samtgemeinde Fintel ist nach wie vor sehr groß. Die Unterstützer vermitteln Flüchtlingen die deutsche Sprache, fahren und begleiten sie unentgeltlich zu Ämtern, zu Ärzten oder Behörden. Oder sie nehmen sich Zeit, um die Fremden in deutsche Gepflogenheiten einzuweihen oder auf Vorschriften hinzuweisen.

Das alles kostet Zeit und natürlich auch Geld. Viele mögen die Kosten nicht abrechnen, bei manchen Helfern stößt das aber schnell an finanzielle Grenzen.

Andererseits gibt es in der Samtgemeinde viele Menschen, die auch in irgendeiner Form unterstützen wollen, aber aus vielen Gründen keine Zeit haben, sich selbst einzubringen, aber Geld spenden würden – und das nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für andere Bedürftige.

Aber bisher gab es keine Anlaufstelle. Das ändert sich jetzt durch den neuen Verein. Vorsitzender Manfred Kröger: „Wir wollen uns von vornherein auf breitere Beine stellen und alle Bedürftigen bei der Unterstützung mit ins Boot holen. Der Begriff der Bedürftigkeit ist noch genauer zu definieren. Die Entscheidung, welche Vorhaben und Projekte gefördert werden, steht auch noch nicht fest. Wir wollen uns erst einmal auf den Weg machen“.

Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt: „Ich finde es gut, dass auf dem kleinen Dienstweg hier etwas ins Laufen gebracht wird und dass Spendengelder erfasst und gut angelegt werden können“.

hr

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