Bürger befreien öffentlichen Grund und Boden von Unrat

Umwelttag: Finteler auf Mülljagd

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Herbert und Renate Hartesohl mit Klein-Maxim sowie Martin Ruschmeyer an der kleinen Verkehrsinsel am Rathaus. 

Fintel - Von Hannelore Rutzen. Großer Umwelttag in Fintel: Die Gemeinde lud am Sonnabend ein, anzupacken und im Ort aufzuräumen. Müll wurde gesammelt, Laub ebenso, und sogar mehr als 1 000 Krokusse und andere Zwiebeln von Pflanzen kamen in die Erde.

Die Resonanz auf den Aufruf von Bürgermeister Rüdiger Bruns war sehr gut: 45 Erwachsene und mehrere Kinder halfen mit. Die Schwerpunkte der Aktion waren am Fleetsee, am Kriegerdenkmal, an den Verkehrsinseln in der Rotenburger und Lauenbrücker Straße, und auch die Nuddelhofteiche und der Sportplatz standen auf der Liste. Mit am Start waren neben Helfern aus den örtlichen Vereinen auch einzelne Bürger. „Ein toller Erfolg für unsere Gemeinschaft. Es gehört bei uns mit zur Kultur des Ortes, gemeinsam etwas zu machen“, sagten Christa Aschenbach und Heike Kausch, die Organisatorinnen.

Die „Aufräumer“ hatten alle Hände voll zu tun. Auf dem Friedhof steckten die jugendlichen Mitglieder des Finteler Geflügelzuchtvereins Wege frei und säuberten die halb-anonymen Urnengräber. Die drei Mitarbeiter des Bauhofs, Martin Ruschmeyer, Kurt-Heinrich Cordes und Dietmar Falke, kamen und halfen mit. Zwei Radfahrer machten sich mit ihren Drahteseln und Anhängern auf den Weg und sammelten in Fintel und der Umgebung Flaschen, Dosen, Plastik, Verpackungen und sonstigen Wohlstandsmüll ein. Sie bestätigten, im Ort gab es wenig Müll. Die Umweltsünder entledigten sich ihres Unrates eher außerhalb des Ortes.

Nach getaner Arbeit versorgten die Organisatoren alle Helfer zur Belohnung mit einem gemeinsamen Mittagessen, und Bürgermeister Bruns nutzt die Gelegenheit, sich offiziell zu bedanken – und das nicht nur bei den Freiwilligen. „Das Geld für die Pflanzen, kleinen Gehölze und Zwiebeln konnten wir aus Spendengeldern bereitstellen.“

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