Umwelttag in Fintel: Rund 70 Helfer sammeln säckeweise Unrat

Das große Aufräumen

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Auch das Freischneiden von Gewässerstreifen, wie hier am Fleetsee, gehörte zu den Arbeiten während des Umwelttages.

Fintel - Es ist Samstagmorgen, zehn Uhr: Wenn „Fintel putzt“, dann ist ein Großteil der Gemeinde fleißig. Und obwohl es beim Umwelttag darum geht, Unrat, Dreck, Laub und Gegenstände aus den vielen Schmutzecken aufzusammeln, ist die Stimmung unter den Beteiligten jedes Jahr aufs Neue gut.

Es wäre so einfach, den Müll zu entsorgen oder alte Geräte einfach zum Betriebshof zu bringen, doch das scheint wohl für den einen oder anderen Bürger immer noch zu viel verlangt zu sein. „Wir haben hier einen Rasenmähermotor gefunden“, erklärt einer rund 70 Helfer kopfschüttelnd.

Dabei ging es nicht nur dem Müll und Unrat an den Kragen. Die Finteler krempelten die Ärmel hoch, ihren Ort schöner zu gestalten. An einigen Stellen setzten sie neue Blumenzwiebeln, am Freudenthal-Denkmal räumten die Mitglieder des Männergesangvereins beispielsweise heruntergefallene Äste weg, beschnitten Strauchwerk und harkten Laub, so dass der Gedenkstein wieder von der Straße aus sichtbar war.

Ebenso am Fleetsee herrschte munteres Treiben: Am Ufer sammelten die Mitglieder des örtlichen Angelvereins Unrat auf, befreiten Wege von altem Geäst und schnitten Sträucher am Wegrand aus. Weitere Petrijünger befreiten das Gelände an den Nuddelteichen von Unrat.

Auch am Friedhof machten die Helfer des Umwelttages klar Schiff, am Rand der Sportplätze harkten Mitglieder des Sportvereins Laub zusammen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr spülten 76 Unterflurhydranten im Ort und 26 auf dem Gelände des Eurostrandes, um sie so winterfest zu machen. An insgesamt mehr als zehn Stellen waren die Freiwilligen im Einsatz. Nach getaner Arbeit holten sich die kleinen und großen Helfer im Schützenhaus ihre verdiente Verpflegung ab. Bei Erbsensuppe und heißen Getränken ließen sich auch die ungemütlichen Temperaturen aushalten. „Nach dem wir sauber gemacht haben, treffen wir uns immer hier. Man kennt schon die bekannten Gesichter und freut sich aufeinander“, erklärt Gemeindebürgermeister Rüdiger Bruns. Er dankte allen für das Engagement.

hr

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