51. Mal „Pfingsten in Appel“

Durchnässte Menschenmasse feiert trotz Sauwetter

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Appel - Von Jessica Ginter. Es ist 6 Uhr morgens. Vom Parkplatz auf dem Acker geht es entlang des Waldweges, vorbei an den wartenden Taxen und durch die durchnässte Menschenmasse hindurch. Vom Himmel fallen die Regentropfen – mit dem Wetter hatten sowohl Veranstalter als auch die Gäste beim 51. Pfingsten in Appel kein Glück.

„Achtung Ausnahmezustand“ lautete das Motto. Am späten Samstagabend trafen die ersten Feierlustigen auf dem Gelände im etwas abgelegenerem Appel, Nähe Helvesiek, ein. Dort hatten die Gäste, die sich trotz des Regens nicht abschrecken ließen, mehr als 18 Stunden lang die Möglichkeit, an der größten Pfingstfeier der Region bis in die Abendstunden des darauffolgenden Tages teilzunehmen.

„Dazu haben wir unser XXL Partyareal mit drei verschiedenen Locations vorbereitet“, erklärt Stephan Wilke, der die technische Leitung für die Großveranstaltung übernommen hatte. So luden Open Air Bühne, Festzelt und Reithalle zum Feiern, Trinken und Tanzen, und die Halle sogar zum Aufwärmen und Trocknen ein.

Musiktechnisch war für jeden etwas dabei: sieben DJs, darunter das „Chaos Team“ und „2Bangers“ sowie „DJ Behne“ und „Nathan Rux“ sorgten für Black, House und Electro sowie aktuelle Charts, Oldies und Schlager. Auf der Bühne legten einige von ihnen dann doch ein paar Tanzeinlagen ein, um sich warmzuhalten.

Dörte Müller, Mitorganisatorin des Party-Events, gibt zu: „Die Besucherzahlen sind leider aufgrund des Regens gesunken.“ Und auch dem Bullriding machte das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Denn Veranstalter Udo Borchers vom Landgasthaus zur alten Linde in Hamersen, hat diese Attraktion ausfallen lassen, was er sehr schade fand.

Pfingsten in Appel

Auf dem Plan stand jedoch noch eine weitere und erstmalige Attraktion: Der Veranstaltungsplaner Circle Concept war mit einer Cocktailbar vor Ort. „Trotz des Wetters haben wir das Beste draus gemacht“, so Müller. Grundsätzlich seien sie und Borchers zufrieden. Gut eingepackt in Gummistiefel, Regenmäntel und Kopfbedeckungen freuten sich die Gäste nach 18 Stunden dann aber doch auf die warme Dusche.

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