Mehr als 70 Teilnehmer bestreiten in Fintel den Ninja-Turtles-Pfad

Teamwork mit Spaß und Schmutz

Noch sind alle trocken und sauber – die Teilnehmer des Ninja-Turtles-Geländespiels vor dem Start. - Fotos: Kräge

Fintel - Von Jennifer Kräge. Auch in diesem Jahr veranstaltete die Finteler EC-Jugend („Entschieden für Christus“) ein Ninja-Turtles-Geländespiel. Dabei hieß es, mit dem Bus ins Ungewisse gefahren zu werden und zu Fuß wieder in Fintel anzukommen. Insgesamt sechs Stationen hielten dabei schwierige und weniger schwierige Aufgaben zum Lösen bereit. Die größte Herausforderung ging von der Patrouille aus, vor der man sich in Acht nehmen musste, um nicht erwischt zu werden.

Mehr als 70 Teilnehmer, im Alter zwischen elf und 30 Jahren meldeten sich im Vorfeld für das Geländespiel an. Eingeteilt in Gruppen von drei bis fünf Teilnehmern durften sich neben den Mitgliedern der EC-Jugend auch Nicht-Mitglieder den Aufgaben im Gelände stellen. Vom Haus der Begegnung ging es mit dem Bus los ins Ungewisse – keiner der Teilnehmer wusste, wo sie „ausgesetzt“ werden. Tatsächlich startete das Spiel in Eggersmühlen. Dort angekommen, erhielt jede Gruppe einen Laufzettel mit Fragen, die bis zum Ende des Spiels beantwortet sein mussten sowie eine Karte, auf der die einzelnen Stationen gekennzeichnet waren.

Von insgesamt sechs Stationen musste eine Station (Osterloh) passiert werden, die anderen waren frei wählbar. Über Felder und Wiesen ging es dann entweder über die zu erreichenden Zwischenstopps wie Redderberg, Haswede, Himbergsee oder geradewegs über die Pflichtstation ins Ziel. Mehr Punkte erhält, wer mehrere Stationen erreicht und dabei die Aufgaben löst.

Die Stationen selbst bieten keine Hindernisse, dafür aber Aufgaben, die von Perlen auffädeln über Papierschiffchen basteln bis hin zum Zuordnen von Früchten und Blättern zu den einzelnen Bäumen reichen. Auch das Erstellen eines Geräusche-Memories gehörte zu den Aufgaben. Ein zu Beginn ausgehändigter Laufzettel mit 20 zu beantwortenden Fragen darf dabei nicht außer Acht gelassen werden.

Svenja Schmidt von der EC-Jugend und Mitorganisatorin hat selbst schon des Öfteren aktiv an dem Spiel teilgenommen und weiß, was immer wieder auf die Teilnehmer zukommt: „Es gibt zwar keine Hindernisse in dem Sinne zu überwinden, allerdings muss man sich jederzeit vor der Patrouille in Acht nehmen. Sobald man gesehen wird, gehen Punkte verloren und dafür nehmen die Teilnehmer nasse und schmutzige Kleidung gern in Kauf. Sie legen sich auf den Boden, verstecken sich in Gräben und hinter Bäumen. Da macht es schon mehr Spaß, wenn es vorher geregnet hat.“

Eine weitere Hürde, um das Geländespiel ohne große Punktabzüge zu bestreiten, ist der Zieleinlauf inklusive der Abgabe aller zu erfüllenden Aufgaben bis spätestens 18 Uhr. „Bei dem Spiel geht es hauptsächlich um den Spaß, das Tarnen und Durchkämpfen bis zum Ende. Dabei spielt Teamwork ebenfalls eine große Rolle, um gemeinsam die Aufgaben zu lösen“, sagt Schmidt.

Müde und schmutzig, und dennoch glücklich, kamen alle Spieler am Ende im Ziel an. Abgerundet wurde das Erlebnis anschließend mit einer Stärkung für alle Teilnehmer sowie der Siegerehrung.

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