Veteranen der Landstraße 

Große Resonanz beim Oldtimertreffen und Flohmarkt an der Stemmer Mühle

DDR-Nostalgie pur: Die „Schwalbe“ als doppelsitziges „Wohnmobil“. - Fotos: Ujen

Stemmen - Von Hannes Ujen. Das Konzept der Oldtimer-Freunde um Andreas Beckmann, Michael Timm und Jens Fitschen ist am Samstag voll aufgegangen, denn mehr 100 Autos, Zweiräder, Trecker und Spezialfahrzeuge kamen zum Oldtimer-Treffen rund um das idyllische Gelände der Stemmer Mühle.

„Wir wollen hier keine Großveranstaltung mit immer mehr Fahrzeugen, sondern bevorzugen seit jetzt 13 Jahren die kleinere, familiäre Atmosphäre. Es gibt bei uns keine Wertungen oder Plaketten, alle fühlen sich wertgeschätzt und sind entspannt – es macht einfach nur Spaß“, freut sich Andreas Beckmann über die gute Resonanz bei den Besitzern der gepflegten PS-Schönheiten.

So wurde die Ankunft eines jeden Veteranen der Landstraße interessiert von den vielen Besuchern beobachtet und kommentiert. Inge Buchholz aus Taaken mit ihrem Lloyd Alexander TS, Baujahr 1951, und der Stader Herbert Goldenstein mit seinem feuerroten Fiat Topolino von 1953 sind alte Bekannte und verabredeten sich schon mal zum nächsten Treffen in Waffensen.

Einen Jugendtraum hat sich der Hamburger Manfred Ulbricht (80) erfüllt: „Als Kfz-Lehrling war es mein größter Wunsch, einmal einen Mercedes 220 S zu besitzen – ganz so wie die reichen Leute von Blankenese.“ Als Ruheständler habe er sich dann für 15 000 Deutsche Mark das schwarze Auto (Baujahr 1958) zugelegt. Ein Hingucker war auch das hochbeinige Amphicar, Baujahr 1963, von Werner Bruns aus Visselhövede, das viele Besucher veranlasste, die zwei Schrauben zu suchen, mit der sich der „Schwimmwagen“ mit zwölf Kilometern pro Stunde (Km/h) über das Wasser bewegt. Auf der Straße erreicht er immerhin stolze 120 km/h. Aus Sicherheitsgründen muss stets ein Rettungsring mitgeführt werden.

Oldtimertreffen und Flohmarkt in Stemmen

Für den parallel laufenden Flohmarkt mit vielfältigen, originellen Angeboten zeichnete das Team um Marten und André Wichern verantwortlich. Beim Stelldichein der PS-Veteranen fand auch das kulinarische Angebot mit feinem Imbiss, Getränken sowie dem Kaffee-, Kuchen- und Tortenbüfett von Ursel Beckmann und ihren Töchtern Annafrid und Tjorven mit Spezialitäten wie Multivitamin- oder Yogurette-Torte Anklang. „Es ist die besondere Atmosphäre und das Gesamtkonzept, das uns so gefällt“, so einige Oldtimerfreunde.

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