Ausschuss legt Reihenfolge zur Spielplatzertüchtigung fest

Start an der Lindenstraße

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In Lauenbrück werden die öffentlichen Spielplätze ertüchtigt - so auch jener an der Lindenstraße.

Lauenbrück - Von Lars Warnecke. Die gute Nachricht vorweg: Wenn es um die Sicherheit geht, schneiden die öffentlichen Spielplätze in Lauenbrück gut ab. Alle Anlagen werden regelmäßig durch den Tüv kontrolliert. Beim Blick auf die Qualität der Spielangebote offenbaren sich jedoch gravierende Unterschiede. Das ist das Ergebnis einer im Vorjahr erfolgten Inspektion, zu der die Gemeindeverwaltung Eltern eingeladen hatte, Änderungsvorschläge und Wünsche bezüglich der Ausstattung mit zusätzlichen Geräten vorzubringen. Die haben allesamt auf einer Liste Einzug gefunden, mit der sich jetzt der gemeindliche Sozialausschuss zu befassen hatte.

Um es gleich vorwegzunehmen: Ertüchtigt werden sollen alle fünf Spielplätze, und zwar einer nach dem anderen - darin waren sich die Mitglieder einig. „Wenngleich man aber nicht jedem Wunsch nachkommen muss“, befand Ratsfrau Anja Oppermann (SPD). „Man wird sicher überlegen müssen, wie viel Geld wir in die Hand nehmen wollen und können und auch über welchen Zeitraum das geschehen soll.“

Ein besonderes Augenmerk richteten die Damen und Herren Politiker auf den auf privatem Grund befindlichen Spielplatz an der Lindenstraße. Der wäre mit dem neuen Wohnbaugebiet „Treiderkamp“, welches in direkter Nachbarschaft mit einer eigenen Spielfläche entstehen würde, überfällig. „Dass wir nachher dort zwei Spielplätze unterhalten, halte ich für unangepasst“, meldete sich Klaus Intelmann (SPD) zu Wort. Ertüchtigung erfahren solle der Standort, obwohl dessen Tage gezählt sind, aber dennoch, befanden die Mitglieder. „Allein schon, weil dieser noch zwei bis drei Jahre weiter genutzt werden kann“, so Monika Freitag (Bündnis 90/Die Grünen).

Damit stand für das Gremium auch recht schnell fest, dass man sich der Lindenstraße als erstes annehmen müsse. Und auch die weitere Reihenfolge legten die Politiker, je nach Dringlichkeitsbedarf, fest - angefangen vom Spielplatz an der Habichtallee im Heidhorn über den am Eichhörnchenweg, gefolgt vom Standort an der Bahnhofstraße bis abschließend hin zur Zanderstraße.

Wo aus Sicht der Eltern vor allem Optimierungsbedarf besteht, verkündete Lauenbrücks stellvertretender Bürgermeister und Ausschussvorsitzender Arne Homfeldt (CDU): „Fast alle haben damals gesagt, es würde auf den Spielplätzen an Schattierung fehlen und für die Kleinstkinder seien gar keine Angebote vorhanden.“ Ob Nestschaukel, Kletterturm, Sandkiste oder Schattensitzgruppe: „Würden alle Wünsche, so wie geäußert, berücksichtigt, wären das für die Plätze grob über den Daumen gepeilt Anschaffungskosten von rund 50 000 Euro, die wir zu tragen hätten“, stellte Homfeldt in Aussicht. Eine Summe, die man angesichts vieler kaputter Fußwege im Ort erst einmal dem Bürger erklären müsse, gab Ratsherr Heinz Promann (SPD) zu bedenken. Er plädierte für die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die die Anschaffungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf kostengünstigere Alternativen nochmals bis zur nächsten Gemeinderatssitzung prüfen solle. „Wir sollten in diesem Zusammenhang auch überlegen, ob wir nicht grundsätzlich auch andere Materialien nehmen“, schlug Anja Oppermann vor.

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