Spielerisch dazulernen

Grundschüler aus Lauenbrück und Stemmen testen ihre Verkehrssicherheit

Die Schüler der Klasse 3a aus Stemmen mit Klassenlehrerin Ilona Schilinski und Christoph Steinke von der Rotenburger Polizei. - Foto: Rutzen

Lauenbrück/Stemmen - Dass die Schüler der Grundschule in Lauenbrück ihren Schulweg sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad – und nicht per Pkw mit den Eltern – zurücklegen können, darum kümmern sich die Schulleitung und das Lehrerkollegium sehr intensiv. Darum fand auch jetzt wieder ein Sicherheitstraining durch die Rotenburger Verkehrswacht statt.

Christoph Steinke von der Polizei besuchte dieser Tage die Dritt- und Viertklässler, um ihnen Tipps zu geben und sie für das Thema „Verkehrssicherheit“ zu sensibilisieren.

In Theorie und Praxis wurden die Kinder informiert, wie Straßenverkehr funktioniert und wie man sich sicher in ihm bewegt. Es wurden die Bedeutungen und Funktionen der Verkehrszeichen vorgestellt und anhand von Bildern Abbiegevorgänge erläutert. Das besonders schwierige Abbiegen nach links wurde durchgesprochen. Außerdem kamen Themen wie „Was ist der Sinn und Zweck des Fahrradhelmes?“ und „Wie muss ein Fahrrad verkehrssicher ausgestattet sein?“ zur Sprache.

Steinke war es wichtig zu vermitteln, wie Fahrradverkehr funktioniert im Gegensatz zum Auto- oder Fußgängerverkehr. Anschließend ging es auf den Schulhof, wo mit dem Zweirad Geschicklichkeits-, Brems und Sichtbarkeitsübungen durchgeführt wurden. „Wenn wir unterwegs sind“, meinte Steinke, „müssen die Kinder lernen, mit Verkehrsbeziehungen umzugehen: Wie begegnen mir andere Verkehrsteilnehmer? Das lernt man nicht im Klassenzimmer“.

So stand auch in Stemmen mit der Klasse 3a und ihrer Lehrerin Ilona Schilinski die Sicherheit auf und mit dem Fahrrad im Mittelpunkt des Lehrplans. Wie an der Lauenbrücker Grundschule wurde auch dort ein Fahrradparcours mit verschiedenen Schwierigkeiten und Verkehrszeichen aufgebaut, den die Kinder durchfahren mussten – mit Helm natürlich. „Gerade in der dunklen Jahreszeit ist sogar das Überziehen einer Warnweste vor allem morgens, wenn die Sonne sich noch nicht sehen lässt, eine sichere Sache“, so Steinke. „Damit machen die Kinder andere Verkehrsteilnehmer auf sich im Straßenverkehr aufmerksam.“

hr

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