Lauenbrücker Fintauschule ist „Umweltschule in Europa“ / Kräuterspirale überzeugt Jury

Zum siebten Mal ausgezeichnet

Die Auszeichnungsveranstaltung zur Umweltschule fand in diesem Jahr in einem feierlichen Rahmen im Freilichtmuseum Kiekeberg statt.

Lauenbrück - Erneut macht sich Freude an der Fintauschule in Lauenbrück breit. Bereits zum siebten Mal wurde die Oberschule als „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet. Von 340 teilnehmenden Schulen in Niedersachsen gehörte die Fintauschule zu den 23 prämierten Bildungseinrichtungen aus dem Schulbezirk Lüneburg.

„Es ist ein großer Erfolg für unsere Schule, wieder einmal ausgezeichnet worden zu sein. Das zeigt, wie sehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bei unseren Schülern verankert ist“, sagt Lehrer Jörg Wohlberg, zuständig für die Koordination im Bereich Umweltschule. 2002 wurden die Lauenbrücker Schüler das erste Mal ausgezeichnet. „Seitdem hat sich das Leitbild eines nachhaltigen Umweltgedankens in unserer Schule gefestigt“, so Wohlberg.

Um eine derartige Auszeichnung, die alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft zur Umwelterziehung (DGU) und einem europäischen Dachverband vergeben wird, zu erhalten, müssen sich die teilnehmenden Schulen mit zwei ausgewählten Projekten beteiligen und diese dokumentiert bei der Jury einreichen.

Im aktuellen Bewerbungszeitraum hatte sich die Oberschule für das Projekt „Kräuterspirale“ als erstes Referenzprojekt entschieden. Dieses wurde hauptsächlich mit Schülern der 10. Klassen umgesetzt: An einem „strategisch“ günstigen Ort legten sie einen mit Feldsteinen umsäumten Kräutergarten an, so dass der Bereich Hauswirtschaft zukünftig jederzeit darauf Zugriff hat, die Schüler die verschiedenen Kräuter kennenlernen und probieren sowie zum Kochen nutzen können. Und auch die Schülerfirma ,Gesundes Frühstück‘ profitiere laut Wohlberg von dem Garten.

Das zweite Projekt drehte sich um den Bau von vier hölzernen Insektenhotels. „Diese werden nun auf unserer bereits vorhandenen Streuobstwiese aufgestellt und sollen den Insekten eine „Unterkunft“ in der Nähe unserer Apfelbäume bereit stellen, so dass diese auch in Zukunft bestäubt werden und einen hoffentlich reichhaltigen Ertrag abwerfen“, sagt der Lehrer.

Bei Interesse würden die Mitglieder der schuleigenen Werken-AG auch weitere Insektenhotels fertigen und diese dann zum Verkauf in Lauenbrück und Umgebung anbieten. - lw

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