Fintauschule präsentiert Schulalltag in professionellem „Aftermovie“

Schulhund, Raketenflug und Selbstverteidigung

Sogar mit einer eigenen Drohne drehte Lehrer Steve Krömer den Imagefilm für „seine“ Fintauschule. - Foto: Heyne

Lauenbrück - Jedes Großereignis hat ihn, jede Weltmeisterschaft und alle Festivals vom Hurricane bis zu Ferdinand´s Feld: Den Aftermovie. Dass auch die Fintauschule multimedial an vorderer Front mitmischt, lässt sich seit jüngstem auf der Website der Lauenbrücker Oberschule sowie dem Videokanal „Youtube“ sehen.

Drei Minuten vierzig ist er lang, der neueste „Aftermovie“ des Schuljahres 2015/2016 – und erntete bei seiner Premiere, als er bei der Entlassungsfeier der zehnten Klassen erstmals gezeigt wurde, standing Ovations. Kein Wunder, ist der mit Musik unterlegte Streifen, der alle Facetten des Schullebens zeigt, vom Unterrichtsversuch in Erdkunde über den Pausenbetrieb bis zum Selbstverteidigungskurs, doch professionell gestaltet: Schnelle Schnitte, mal Zeitlupe, mal Zeitraffer, ja sogar einige Luftaufnahmen zeichnen die streiflichtartigen Eindrücke des letzten Schuljahres aus.

Am Werk war, wie bereits im Vorjahr, Routinier Steve Krömer. Das ganze Jahr lang war der bundesweit in der Gamerszene bekannte Lehrer immer dann mit der Digital-Kamera zur Stelle, wenn es etwas filmisch festzuhalten galt, vom Knuddeln mit dem Schulhund bis zu den Mottowochen.

„Anfänglich standen einige Kollegen der Sache skeptisch gegenüber“, so der Wahl-Scheeßeler, „inzwischen sagen sie schon Bescheid, wenn der Waldlauf ansteht, eine Projektwoche oder irgendwo seziert wird.“ Wie viele Stunden Filmmaterial er so gesammelt hat, um die besonderen Momente des Schullebens einzufangen, weiß er nicht genau: „50? 100? Irgendwo dazwischen wird es wohl sein“, vermutet der nebenberufliche Vlogger, für den Schnitt- und Videotechnik das tägliche Brot sind. 40 Stunden hat allein das Sichten und Zusammenschneiden der Szenen in Anspruch genommen; war der erste Film vor einem Jahr noch ein Gemeinschaftsprojekt mit Schülern im Rahmen eines Medienprojekts mit einem Informatikkurs, zu dem die Zehntklässler eigene Ideen und Filmclips beitrugen, ist das jüngste Werk eine reine „Ein-Mann-Produktion“.

Für das kommende Schuljahr frohlockt Krömer: „Endlich hat es geklappt mit einer Schulvideo-AG – wir stecken schon in den Vorbereitungen für den nächsten Film!“ Auch wenn hinter den „Aftermovies“ eine Menge Arbeit stecke, ist der Lehrer überzeugt: „Eine bessere Imagepflege für die multimediale Ausrichtung der Schule kann man sich wohl nicht vorstellen!“ Der Film ist unter https://www.youtube.com/watch?v=iBAtTK3ydRQ zu sehen. - hey

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