Samtgemeinde verschenkt Apfelbäume an Erstklässler aus Fintel und Lauenbrück

Eine fruchtige Patenschaft

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Pflanzaktion im Schulwald: Die Lauenbrücker Abc-Schützen mit Schulleiterin Annelie Peters, der Klassenlehrerin Marlies Holsten, dem Bufdi Ann-Sophie Behrens, Heino Peters sowie dem Apfelexperten Eckart Brandt.

Fintel/Lauenbrück - In Zukunft brauchen die Erstklässler der Friedrich-Freudenthal-Schule in Fintel und der Grundschule in Lauenbrück ihre Äpfel nicht mehr im Supermarkt kaufen, sondern können sie vom eigenen Apfelbaum ernten. Jeder von ihnen bekam von der Samtgemeinde Fintel, dem Schulträger, wie bereits im vergangenen Jahr, einen Apfelbaum geschenkt.

Tobias Krüger, Beauftragter der Samtgemeinde, sagte: „Wir wollen damit den Kindern eine Freude bereiten und möchten sie an ihr erstes Schuljahr erinnern. Die Kinder werden den Baum als Paten bis ins Erwachsenenalter begleiten, sie werden ihn wachsen und gedeihen sehen. Gleichzeitig bringen wir ihnen damit die Natur näher, in der es täglich viel zu entdecken gibt.“

Aus 20 Apfelsorten (Hoch- oder Halbstamm) konnten sich die Eltern ihren Favoriten auswählen, beispielsweise Alkmene, Celler Dickstiel und Finkenwerder Herbstprinz. Bei ihnen handelt es sich um alte Sorten, die robust und unempfindlich sowie an Klima und Boden der Region besonders gut angepasst sind. Sie bieten verschiedenen Vogelarten, Fledermäusen, zahlreichen Insekten, besonders Bienen, Hummeln und Schmetterlingen wichtigen Lebensraum.

Dem Initiator der Aktion, Verkehrsvereinsvorsitzender Heino Peters aus Lauenbrück, ist es wieder gelungen durch engen Kontakt gelungen, den Apfelflüsterer und hochkarätigen aus Funk und Fernsehen bekannten Experten Eckart Brandt aus dem „Alten Land“ für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Er stellte die Sortenlisten zusammen und die Apfelheister zur Verfügung. „Für mich ist der Apfel das Sinnbild purer Verführung“, erklärte Brandt. „Es gibt Äpfel der gleichen Sorte, die schmecken in der Geest ganz anders als in der Marsch. Man könnte eine typische Apfelroute erstellen.“

Ganz stolz waren die Jungen und Mädchen, als jeder einzelne aufgerufen wurde, um sein Bäumchen entgegenzunehmen. Die meisten Eltern werden die Obstbäume zu Hause im eigenen Garten pflanzen. Zwei Familien aus Fintel setzen aus Platzgründen ihr Apfelbäumchen auf die Meyerwiese, drei Eltern aus Lauenbrück stimmten zu, sie auf das Gelände des „Outdoorklassenzimmers“ im Lauenbrücker Schulwald zu pflanzen.

Die Lauenbrücker Schulkinder spazierten an diesen Ort und pflanzten die Bäume mit den Gemeindearbeitern ein. Jetzt stehen dort mit den Apfelbäumen des vergangenen Jahres acht heranwachsende Bäumchen zur Freude der Kinder und aller Naturfreunde.

hr

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