Schulausschuss gegen Ausweitung des Einzugsgebiets / Probleme bei Ferienbetreuung

IGS Rotenburg: Fintel ist nicht dabei

Vorsitzender Michael Sablotzke (l.) und Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt. - Foto Rutzen

Lauenbrück - Der Schulentwicklungsplan des Landkreises Rotenburg stand im Mittelpunkt der Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde Fintel.

Eindeutig sprach sich das Gremium dagegen aus, dem Einzugsbereich der Integrativen Gesamtschule (IGS) Rotenburg anzugehören. Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt erklärte: „Bothel und Visselhövede haben entschieden, nicht zum Einzugsbereich gehören zu wollen. Stimmen wir zu, könnte es sein, dass in Rotenburg weitere Klassenräume gebaut würden, um Schüler von außerhalb aufzunehmen. Das hätte zur Folge, dass die Oberschulen in der Nachbarschaft Kinder verlieren würden. Das kann nicht in unserem Interesse liegen“. Für Eltern, die ihre Kinder dennoch zur IGS schicken wollen, bleibe immer die Ausnahmemöglichkeit.

Ein weiteres Thema war die Ferienbetreuung. Der Ausschuss war sich einig, dass das Herbstangebot gebraucht werde, es seien aber mindestens 25 Anmeldungen nötig, damit sich der Aufwand lohne und bezahlbar bleibe.

Auch für die bevorstehenden Osterferien wird eine Ferienbetreuung angeboten, obwohl nur 13 Kinder angemeldet wurden. Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt erklärte, dass die Betreuung dennoch angeboten werde, um die berufstätigen Eltern zu unterstützen. „Es wird aber weniger Betreuer geben.“ Um das Sommer- und Herbstangebot nicht streichen zu müssen, sei eine Erhöhung der Teilnehmerzahl aber wichtig.

Diskutiert wurde im Ausschuss auch darüber, welche Konsequenzen der Schulträger ziehen müsse, wenn den Kindern in der Ganztagsbetreuung von den Erziehungsberechtigten kein Essen mitgegeben werde.

Wie während der Sitzung bekannt wurde, nehmen einige Schüler der Ganztagsbetreuung kein Mittagessen in Anspruch. Aus Sicht der Schule sei das „unverantwortlich“, hieß es im Gremium. .Die Eltern müssten den Jungen und Mädchen mindestens Pausenbrote mitgeben, ansonsten sollte solch ein Verhalten Konsequenzen haben. „Beispielsweise, dass die Schüler nicht mehr an der Ganztagsbetreuung teilnehmen dürfen“, so der Tenor unter den Mitgliedern. - hr

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