Fintauschule unterstützt den Verein „Junge Helden“ mit Wohltätigkeitsveranstaltung

Schüler feiern für Förderung von Organspenden

Schulsozialarbeiterin Silke Krumbeck (2.v.l.) und die verantwortlichen Schülerinnen stecken mitten in den Vorbereitungen für die Wohltätigkeitsparty. - Foto: Rutzen

Lauenbrück - „Helden gesucht“, das ist eine Idee für eine Party, die sich die sechs Schüler der AG Fintauberatung der Fintauschule in Lauenbrück ausgedacht haben. Tobias Link, Ragani Schmidt, Lisa Pfügl, Sara Kamer, Tamara Steinke und Lucy Modes wollen eine „Junge-Helden-Party“ feiern, bei der es sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung der Klassen fünf bis sieben an der Fintauschule handelt.

„Mit den erzielten Spenden und Einnahmen wollen wir den Verein ,Jungen Helden‘ unterstützen“, erklärt Schulsozialarbeiterin Silke Krumbeck, die das Projekt begleitet. Diesem deutschlandweiten Verein würden Menschen angehören, die sich positiv zum Thema Organspende entscheiden, ihren Willen dazu offen präsentieren und werben, sich ebenfalls dafür zu entscheiden. „Sie wollen anderen Menschen helfen, Leben zu retten“, bringt es Krumbeck auf den Punkt.

Die sechs Schüler waren von der Idee von Beginn an begeistert. Inzwischen stecken sie mitten in den Vorbereitungen der Party, die am Freitag, 3. Juni, in der Lauenbrücker Oberschule steigen soll. Eingeladen sind die Schüler der fünften bis siebten Klassen. „Alle werden gebeten, in Abendgarderobe, festlichem Outfit oder Anzug zu erscheinen“, so Krumbeck. „Den Partyraum betreten sie über einen roten Teppich.“

Zuvor läuft ein Film, in dem über die Spende aufgeklärt wird und darüber, wie Prominente diese Aktion unterstützen. DJ Kenny, ein ehemaliger Schüler, übernimmt die musikalische Begleitung, die Schüler selbst moderieren die Veranstaltung. Die Schülerfirma übernimmt die Verpflegung.

Krumbeck: „Es wird eine große Tombola mit tollen Preisen geben. Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse und die Volksbank uns bei unserem Vorhaben unterstützen.“ Sie zeigt sich sehr zuversichtlich. „Denn bereits in den Jahren zuvor unterstützten wir mit ähnlichen Veranstaltungen und den sich daraus ergebenden Einnahmen den Deutschunterricht für Flüchtlinge.“ So habe man im vergangenen Jahr eine Spende an das Kinderhospiz „Sternbrücke“ in Hamburg überreichen können. „Wir haben das Hospiz besucht und konnten an Ort und Stelle erfahren, wozu die Spende verwendet wurde“, so die Sozialarbeiterin. „Außerdem wollen wir mit dem zur Verfügung stehenden Geld Schülern mit Schwierigkeiten helfen und den Alltag an der Schule verschönern.“ - hr

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