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Baugebiet Osterfeld: Helvesieker Rat fasst Satzungsbeschluss

An die 800 Einwohner leben in Helvesiek, die Gemeinde will sich vergrößern.
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An die 800 Einwohner leben in Helvesiek, die Gemeinde will sich vergrößern.

Helvesiek – Der Helvesieker Gemeinderat hat den Satzungsbeschluss für das nächste Baugebiet Osterfeld gefasst. Zunächst galt es aber, die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung und der öffentlichen Auslegung zu besprechen. Von Bürgern waren keine Stellungnahmen eingegangen, von den Behörden gab es einige Anmerkungen, die es zu betrachten galt.

Dabei ging es zum Beispiel um die von der Unteren Naturschutzbehörde angeregte naturnahe Gestaltung des Regenrückhaltebeckens. „Das sollten wir auf die Ebene des eigenständigen wasserrechtlichen Verfahrens legen“, erläuterte Fachmann Udo Lohreit vom Planungsbüro Instara.

Er erklärte weitere Details, zum Beispiel die von der örtlichen Bauvorschrift ausgeschlossenen Gründächer: „Dies wird wegen der Dachneigung hier ausgeschlossen“, so Lohreit. An einigen Stellen widersprach er den Äußerungen verschiedener Behörden und erläuterte dies auch geduldig – manches solle man so nicht stehen lassen, sagte er. Dabei ging es mal um die Mindestgrundstücksgrößen und mal um die spätere Vermarktung der Grundstücke. Nach und nach wurden die einzelnen Aspekte besprochen.

Etwas länger diskutiert wurde während der Ratssitzung die Frage, ob die Gemeinde sich dem Landkreis gegenüber kritisch äußern soll. Denn eine Stellungnahme war nicht rechtzeitig abgegeben worden, in der Abwägungstabelle wurde das festgehalten. „Eine solche Belehrung müssen wir nicht formulieren“, plädierte Anette Hanke für Zurückhaltung. Weitere Ratsmitglieder sahen dies anders, aber nach einigen Überlegungen beschlossen die Politiker jedoch, die Formulierung zu entschärfen.

Abschließend bat Ortsbürgermeister Ulrich Brunkhorst um Beschlussfassung. „Wir haben uns sehr intensiv mit der Planung auseinandergesetzt, nun sollten wir abstimmen“, forderte er die Ratsmitglieder auf. Henrike Hoppe, die als Stellvertreterin von Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger an der Sitzung teilnahm, bestätigte den Politikern, dass der Beschluss nun im Amtsblatt veröffentlicht werde. Dann beginne die einjährige Frist, in der noch Einsprüche gegen die Planung eingereicht werden können.

„In diesem einen Jahr kann aber schon das ein oder andere erledigt werden“, so Hoppe, man müsse die Zeit nicht tatenlos verstreichen lassen. Das Bauvorhaben sieht an die 40 neue Wohneinheiten, vorrangig Einzel- und Doppelhäuser, vor. Diese sollen östlich der Lauenbrücker Straße, zwischen der Kreisstraße und dem Osterende, auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche entstehen. Die Gemeinde wird die Grundstücke selber vermarkten.

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