Neue Variante für Anbau am Finteler Backhaus findet im Heimatverein Anklang

Ein ansprechendes Konzept

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Stellte das überarbeitete Konzept vor: Architekt Ingo Ruschmeyer (l.) mit den Vorstandsmitgliedern Wilfried Behrens, Hartmut Holsten, Heinz Röhrs und Detlef Schweiß.

Fintel - Lange war es ruhig um den geplanten Backhausanbau auf dem Gelände des Heimathauses in Fintel. Auf einer Vorstandssitzung des Heimatvereins kam nun aber wieder Bewegung ins Spiel. „Wenn alles klappt, können wir schon im kommenden Jahr Einweihung feiern“, so Wilfried Behrens.

1994 hatten die Brauchtumspfleger auf einem Hinterhof in Fintel ein Gebäude entdeckt, das sich zum Aufbau eines Backhauses auf dem Heimathausgelände eignete. Es wurde dem Verein überlassen, der auch einen Steinbackofen erbauen ließ. Seitdem wurde er gut und gern genutzt. Allein die Vor- und Nachbereitung des Teiges und der Backwaren stellten ein Problem dar. Es musste immer irgendwo anders geschehen und aufwändig transportiert werden. Die Mitglieder des Heimatvereins überlegten schon länger, wie man das verbessern könnte.

Fintels Architekt Ingo Ruschmeyer legte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung ein finanziell angespanntes Projekt vor. Hartmut Holsten, der Vorsitzende des Heimatvereins, der Vorstand und die Mitglieder sagten: „Das ist ein super Entwurf für ein Backhausensemble. Wir müssen ihn noch einmal überdenken und eine kostengünstigere Variante finden“. Die Vorstandsmitglieder überlegten, wie man einen preiswerteren Anbau gestalten könnte und übergaben dem Architekten ihren Entwurf, ihre Ideen und Vorstellungen.

Ruschmeyer fand eine neue Variante. Auf einer kürzlich stattgefundenen Vorstandssitzung stellte er den Mitgliedern nun eine deutlich abgespeckte ansprechende Version vor. Danach wird am Backhaus ein Anbau von etwa zwölf Quadratmetern Nutzfläche entstehen. „Wenn sich viele Finteler mit Eigenleistungen, ihren Kenntnissen und handwerklichen Fähigkeiten einbringen, werden die Kosten noch einmal viel kleiner. Wir schaffen das“, ermutigte der Architekt.

Der Vorstand stimmte seinem Vorschlag zu. Er wird diesen den Mitgliedern auf der nächsten Jahreshauptversammlung vorstellen und – wenn Einverständnis herrscht – beschließen lassen.

Wilfried Behrens, Mitglied des Vorstandes, meinte: „Der Anbau ist ansprechend. Nun ist es an uns, Quellen ausfindig zu machen, um noch ein paar Zuschüsse zu bekommen.“

hr

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