Ausstellung gibt Aufschluss über Arbeit und Projekte im Landkreis

Naturschutz im Lauenbrücker Rathaus

Wie ist es um den Naturschutz im Landkreis Rotenburg bestellt? Darüber klärt die Wanderausstellung auf.
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Wie ist es um den Naturschutz im Landkreis Rotenburg bestellt? Darüber klärt die Wanderausstellung auf.

Lauenbrück – Christiane Looks ist Kreisnaturschutzbeauftragte mit Leib und Seele. Seit vielen Jahren ist die Eversenerin dafür vielfältig aktiv, sie schreibt viele Artikel zum Thema und ist aktive Netzwerkerin. In den vergangenen Monaten hat sie – gemeinsam mit einer ganzen Reihe von Partnern – eine Ausstellung konzipiert, die Einblick in das Thema Naturschutz gibt. Da geht es mal um Umweltbildung, mal um Imkern mit Kindern. Da geht es aber auch um die Frage, ob Birken eher ein Unkraut oder ein Schutzbaum sind.

Viele Details beschäftigen die Naturfreunde und mit der Ausstellung wollen sie zeigen, wie schützenswert diese sind. Zu sehen war die Zusammenstellung bereits in Visselhövede, Scheeßel, Bremervörde, Tarmstedt und in Rotenburg. Nun sind die verschiedenen Eindrücke zur Naturschutzarbeit im Kreis nach Lauenbrück gekommen. Im Foyer des Rathauses werden die Stellwände noch bis zum 9. Oktober zu sehen sein.

„Heute ist diese Eröffnung ein schöner Anlass, zu erklären, wozu Naturschutz gut ist“, so die Expertin zu den anwesenden Vernissage-Gästen. „Ökonomie, Ökologie und die Freizeitbedürfnisse vertragen sich heutzutage nicht immer – doch manches ist eben auch miteinander verträglich.“ Entsprechende Beispiele waren dann für alle Besucher auch den Plakatwänden zu entnehmen.

Tobias Krüger, Bürgermeister der Samtgemeinde Fintel, begrüßte die Gäste, unter denen sich auch Heino Peters, erster Vorsitzender des örtlichen Verkehrsvereins, befand. Peters hatte im Vorfeld schon tatkräftig mitgeholfen, die Ausstellung zu realisieren. „Wir bedanken uns bei allen Organisatoren“, betonte Krüger, der anschließend auf die Diskussion rund um das noch neue Naturschutzgebiet direkt an der Wümme zu sprechen kam. Keine Frage, das umstrittene Thema bewegt die Beteiligten immer noch. Um ein Haar wäre der Schulwald, der von den Anwohnern oft und gerne genutzt wird, von einem Betretungsverbot betroffen gewesen. „Naturschutz kann auch wehtun“, formulierte Christiane Looks eine Erkenntnis, die vielen im Zusammenhang mit der Diskussion rund um den Schulwald mehr als bewusst geworden sein mag. Dennoch ging es an diesem Abend vor allem um die positiven Beispiele. Krüger benannte etwa einen Besuch im Tister Bauernmoor als Highlight. „Wir müssen Natur zeigen und erlebbar machen“, sagte er. „Dazu gehört eben auch eine Ausstellung wie diese, die wir heute hier eröffnen.“

Von Judith Tausendfreund

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