Ruhestand nach 45 Jahren im öffentlichen Dienst

Gemeinde Lauenbrück verabschiedet Renate Hedtkamp

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Großer Bahnhof im Lauenbrücker Rathaus: Renate Hedtkamp (2.v.r.) wird von Hans-Jürgen Poneleit (v.l.), Barbara Gräfin von Bothmer, Jochen Intelmann und Jürgen Borngräber in den Ruhestand verabschiedet. - Foto: Rutzen

Lauenbrück - „Eine Ära geht zu Ende“, formulierte es Jochen Intelmann, der Bürgermeister von Lauenbrück. Es ist die Ära von Renate Hedtkamp. 45 Jahre lang stand sie in Diensten der öffentlichen Verwaltung, 39 davon als rechte Hand des Bürgermeisters im Gemeindebüro.

Jürgen Borngräber, der von 1972 bis 1991 das Amt des Lauenbrücker Bürgermeisters bekleidete, lotste sie, die Stemmerin, nach Lauenbrück. „Das war eine gute Entscheidung“, sagte Intelmann. Mit vier Bürgermeistern arbeitete Hedtkamp zusammen. Dazu gehörten neben Borngräber Hans-Jürgen Poneleit (1991 bis 2001) sowie Günther Wedell, der im Herbst 2001 seinen Dienst antrat und nach einem halben Jahr verstarb. 

Ab dem Jahre 2002 trat Jochen Intelmann seine Dienstzeit an, die er bis heute ausübt. Ihn und Barbara von Bothmer, die damals als stellvertretende Bürgermeisterin fungierte, arbeitete Renate Hedtkamp ein. „Sie kannte die Verwaltungsabläufe aus dem Effeff, wusste Details, wie Ladungsfristen oder Zuständigkeiten und war immer freundlich, kompetent und zuverlässig“, so Intelmann. 

Sie sei für die Menschen da gewesen, war Beschwerdestelle, Auskunftsbüro, Kummerkasten und Ideenbörse. „Mir hat sie immer den den Rücken freigehalten. Wenn ich einmal eine Information haben musste, brauchte ich nur kurz anzurufen.“

Meik Drews wird Nachfolger

Im Namen der Samtgemeinde dankte Fachbereichsleiterin Henrike Hoppe für Hedtkamps Engagement. „Sie war immer vor Ort, nahm Beschwerden an, organisierte große Projekte, erlebte die PC-Einführung in die Verwaltung und kniete sich hinein, um das Neue und die Materie zu beherrschen“, sagte Hoppe. 

Als Nachfolger tritt Meik Drews, gelernter Bankkaufmann aus Braunschweig und Hannover, in Hedtkamps Fußstapfen.

Bewegt dankte Renate Hedtkamp: „Als ich anfing, hatten wir den Winter mit dem vielen Schnee. Da mussten wir ganz schön ran und teilweise improvisieren. Das ist zu heute gar kein Vergleich. Wenn ich heute gehe, nieselt es zwar, aber was macht das schon. Ich werde meinen Ruhestand genießen“. Sie bot an, wenn es einmal bei Urlaub oder Krankheit eng werden sollte, „kann ich gerne helfen“. - hr

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