Kameraden für langjährige Treue geehrt

Feuerwehr Fintel: Mehr Einsätze und hohes Engagement

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Die beförderten und geehrten Kameraden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fintel.

Fintel - Ein aktives und einsatzreiches Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Fintel ist zu Ende und gibt Anlass, in der jährlichen Hauptversammlung neben dem Darstellen der aktuellen Zahlen und dem Einsatzgeschehen, auch Angehörige für ihre Dienste zu ehren und zu befördern.

Mit derzeit 76 Mitgliedern wurde die Wehr im vergangenen Jahr 25 Mal alarmiert, verglichen mit 2016 sind das vier Einsätze mehr. Die Einsätze bezogen sich hierbei hauptsächlich auf die Beseitigung von Sturmschäden und das Löschen kleinerer Brände, aber auch auf Fehlmeldungen von Brandmeldeanlagen. 

Ein besonderer Einsatz galt dem Hochwasser in Goslar, bei dem neun Kameraden ihren Einsatz leisteten. Ein weiterer besonderer Einsatz brachte die fünftägige Brandsicherheitswache auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel.

Auch die Dienststunden sind beachtlich – insgesamt 5 091 Stunden leisteten hier alle Abteilungen. Dazu zählen neben 478 Einsatzstunden auch Stunden für Ausbildungen und Übungsdienste. Bezogen auf jedes aktive Mitglied ergeben sich daraus etwa 62 Stunden Dienst pro Jahr.

Als Ehrung besonderer Dienste wurden Ehrenzeichen verliehen und Beförderungen ausgesprochen. Für achtenswerte 60 Jahre erhielt Albert Hagemeier das Niedersächsische Ehrenzeichen. Ingo Bellmann, Kurt-Heinrich Cordes, Detlef Cordes, Martin Koloschin, Frank Riebesehl und Ulrich Schröder erhielten allesamt das Ehrenzeichen für ihre 40-jährigen Dienste bei der Feuerwehr. Zu Feuerwehrmännern befördert wurden Dawoud Obeid und Jonas Jänsch, zum Hauptfeuerwehrmann wurde Steffen Ruschmeyer befördert und Hauptbrandmeister wurde Jens Kistenbrügger.

Ehrengäste loben Engagement

Viel Lob für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr hatten die geladenen Ehrengäste. So bedankte sich die Ordnungsamtsleiterin der Samtgemeinde Fintel, Henrike Hoppe, „für das aufgebrachte Engagement“ und lobte, wie auch der Feuerwehrausschussvorsitzende Klaus Miesner, die Jugendarbeit. Sie seien froh, dass immer Nachwuchs vorhanden ist.

Gemeindebürgermeister Wilfried Behrens (SPD) bedankte sich im Namen der Finteler Bürger für die ständige Einsatzbereitschaft der Kameraden und gab einen Einblick in die Dorfentwicklung Fintels. Einen Bericht zum Einsatzgeschehen in der Samtgemeinde gab es von Samtgemeindebrandmeister Klaus Intelmann. Auch er lobte die Jugendarbeit und bedankte sich für das Engagement bei Torsten Elter, den Nachwuchs zu fördern. Als Neuerung für 2018 sehe er vor, die alten zwei Meter-analogen Handfunkgeräte durch digitale Handfunkgeräte zu ersetzen.

Neben Einsätzen und wöchentlichen Übungen gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr auch private Veranstaltungen wie eine Kohltour, Fahrradtour mit Grillabend oder auch einen Bowlingabend, um das Miteinander und die Gemeinschaft unter den Kameraden zu stärken.

Gespannt blickt das Team bereits jetzt schon auf das kommende Jahr, dann wird Jubiläum gefeiert – 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Fintel und 25 Jahre Jugendfeuerwehr Fintel.

jk

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