Naherholung für Jung und Alt

Masterplan für Lauenbrücker Spielplätze soll her

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Der öffentliche Spielplatz an der Bahnhofstraße wird nicht mehr oft von Kindern genutzt.

Lauenbrück – Ein gepflegter Kinderspielplatz kann ein Ort von hoher Aufenthaltsqualität sein. Nicht nur für die Kinder, die bei gutem Wetter ausgelassen toben können. Auch die erwachsene Begleitperson kommt beim Schwätzchen mit anderen Eltern in den Genuss eines Naherholungsvergnügens. 

Dies weiß natürlich auch die Gemeinde Lauenbrück. Dass das Kindervergnügen in der örtlichen Politik und Bevölkerung einen hohen Stellenwert hat, zeigt die Vielfalt an öffentlichen Spielplätzen. Fünf sind mittlerweile entstanden, auf denen der Nachwuchs seinen Spieltrieb ausleben kann – an der Lindenstraße, am Eichhörnchenweg, an der Zanderstraße an der Habichtallee und an der Bahnhofstraße. Allerdings, das habe laut Arne Homfeldt die letztjährige Hauptinspektion gezeigt, seien nicht alle Areale von gleicher Qualität: „Der eine oder andere Spielplatz ist sicher in die Jahre gekommen, vor allem an vielen Metallgeräten hat der Zahn der Zeit schon kräftig genagt“, sagt Lauenbrücks erster stellvertretender Bürgermeister.

Davon konnte sich die Politik im vergangenen November im Rahmen von zwei Begehungsterminen ein eigenes Bild machen. Mitglieder des Lauenbrücker Sozialausschusses und des Bau- und Planungsausschusses sowie ein Mitarbeiter des Bauhofs waren an den Schauen beteiligt. Auch die potenziellen Nutzer, also Eltern und Kinder, hatte die Gemeinde eingeladen. „Allerdings fiel die Resonanz je nach Spielplatz sehr unterschiedlich“, so Homfeldt.

Größere Mängel, sagt er, seien mittlerweile weitestgehend behoben worden, vor allem, was die Sicherheit betrifft – dafür steckt der Teufel nun im Detail, gäbe es seinen Worten nach immer noch kleinere Schwachstellen auszubügeln. „Dazu habe ich ein mehrseitiges Protokoll erstellt.“ Zusätzlich, damit Ertüchtigungen nicht am Bedarf vorbei gingen, seien Wünsche und Gedanken der Nutzer und Ausschussmitglieder festgehalten worden. „Insbesondere haben etliche Eltern angemerkt, dass Spielmöglichkeiten für Kleinstkinder nur sehr unzureichend vorhanden sind.“

Auch dieser Aspekt soll Berücksichtigung finden, wenn am Dienstag kommender Woche der Sozialausschuss über eine Art Masterplan zur Zukunft der örtlichen Spielplätze beraten will. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 19.30 Uhr im Lauenbrücker Ratssaal. „Es geht an dem Abend darum, was neu anzuschaffen ist, in welcher Reihenfolge und zu wann“, sagt Homfeldt. „Interessierte Zuhörer sind uns auf jeden Fall sehr willkommen.“

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