Kinder in der Finteler Kirchengemeinde bereiten sich auf besonderen Gottesdienst vor

Und Lotta ist immer mit dabei

Für die „Party mit Lotta“ im Sonntagsgottesdienst in der Finteler Kirche legten sich die Kinder kräftig ins Zeug. - Foto: Rutzen

Fintel - Von Hannelore Rutzen. Sonntagsvormittags – da wollen Kinder ausschlafen, in Ruhe frühstücken oder chillen. Andere müssen lernen und Hausaufgaben machen. Einen Gottesdienst-Besuch planen die wenigstens ein. In Fintel hat sich das geändert. „Party mit Lotta“ heißt ein neues Konzept, mit dem die St.-Antonius-Kirchengemeinde erstmals am Wochenende aufwartete. Und das kam bei den Fünf- bis Elfjährigen gut an.

Schon seit längerem hat die Gemeinde mit der „Kinder-Kirche“ im Vahlder Dorfgemeinschaftshaus gute Erfahrungen gemacht. Die Reihe ist ganz auf die Belange von Familien und Interessen von Kindern zugeschnitten – und funktioniert. Am Sonntag nun feierte die Party, in deren Mittelpunkt eine Handpuppe stand, die eine ganze Menge weiß und zu erzählen hat, im Finteler Gotteshaus Premiere.

Schon am Vortag waren die Kinder eingeladen, sich im Haus der Begegnung auf den besonderen Gottesdienst einzustimmen und sich in Begleitung von Ilona Weseloh, Jana Niederhagemann, Melissa Weseloh sowie den Jugendlichen Eike Cordes, Jonas Jänsch und Ruth Schröder vom Jungschar- und Kindergottesdienst-Team ordentlich ins Zeug zu legen. Während die kleineren Kinder eifrig Plakate bastelten, bereiteten die schon etwas Älteren einen Theaterauftritt in Form eines Interviews vor.

Auch bekamen die jungen Teilnehmer die Geschichte des verlorenen Schafes aus dem Lukas-Evangelium vorgetragen, das dann wiedergefunden wurde. Dann bemalten sie dunklen Kartonmit Häusern, dem guten Hirten und vielen Schafen, die sie zusätzlich mit Wattebällchen beklebten und verzierten. Mit bunten Bäumen und Luftballons besetzten sie das Bild.

Außerdem bastelten sie eine Pinata – ein mit Süßigkeiten gefülltes Gebilde aus Pappmaché, das später aufgehängt und mit einem Stock zerschlagen werden muss. Dann purzeln alle Süßigkeiten heraus und dürfen von den Jungen und Mädchen aufgesammelt und vernascht werden.

Die größeren Kinder bereiteten ihren Theaterauftritt vor. Sie trugen am Ende zusammen, was sie am nächsten Tag den Erwachsenen im Gottesdienst in der Kirche zeigen und vortragen wollen. Mit einem gemeinsamen Mahl, das Elke Blosze und Ute Bellmann vorbereitet hatten, endete der Nachmittag.

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