Larry Mathews Blackstone überzeugen mit Livemusik im Bistro „Scheune“

Mit irischem Flair lassen sie die Herzen höher schlagen

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Henning Wulf (v. l.), Larry Mathews, Bernd Hasender und Ralph Bühr bilden die Band Larry Mathews Blackstone. Am Samstag waren sie in Lauenbrück zu Gast.

Lauenbrück - Von Jessica Ginter. In ihren Songs geht es um Liebe, Whiskey, die irische Landschaft oder den Tod – und das kommt sichtlich gut an. Am Samstagabend war es wieder voll in der Lauenbücker „Scheune“. Denn: Die irische Band Larry Mathews Blackstone war zum 14. Mal vor Ort und das Konzert ausverkauft.

Während der erste Teil des Konzerts eher ruhige und melancholische Balladen mit sich brachte, folgten im zweiten Teil die rockig-phrasierten Eigenkompositionen sowie irische Jigs und Reels, die dem Publikum einheizten. Viel Jubel ernteten die vier Musiker um Bandleader Larry Mathews. Gemeinsam mit Henning Wulf (Banjo, Mandoline und irischer Dudelsack), Ralph Bühr (Gitarre) und Bernd Hasender (Bodhrán und Cajón) hatte der Sänger es wieder einmal geschafft, seine Anhänger im Laufe des Abends zum Tanzen und Feiern zu bringen.

Die harmonischen Arrangements und packenden Rhythmen, gepaart mit einem traditionellen bis modernen Sound, seien ebenso fesselnd, erklärte eine Besucherin. „Mathews ist einfach super“, ergänzte sie.

Das rund dreistündige Konzert war nach mehreren Zugaben gegen Mitternacht beendet und die vielen Zuhörer zufrieden. Denn neben der irischen Livemusik gab es frisch gezapftes „Guinness“ und diente zur Freude der Gäste als Durstlöscher. Dass das Bier in großen Mengen floss, daran war Mathews selbst nicht ganz unschuldig. Denn schon zu Beginn des Auftrittes hatte er das Publikum zum Trinken aufgefordert: „Drink lots of beer!“

Bistro-Inhaber und Wirt Angelos Matsis freut sich jedes Jahr aufs Neue über die große Fangemeinschaft, die der Band die Treue hält und am dritten Wochenende in Januar den Weg nach Lauenbrück findet. „Das ist schon zu einer Tradition geworden“, erklärte er.

Für Fans der irischen Musik sei der Auftritt der Höhepunkt des Jahres, aber auch Besucher, die die Band zum ersten Mal erlebten, ließen sich von den vier Musikern begeistern. „Mir gefällt es richtig gut“, erzählte die Rotenburgerin Tony Patzenhauer, die erstmalig dabei war.

Und tatsächlich gab es auch Begeisterte, die bereits zum 13. Mal dabei waren. Nadine Ehlert hat bis jetzt nur einen einzigen Auftritt von Larry Mathews Blackstone in der „Scheune“ verpasst. „Wir sind große Fans von irischer Musik und ganz besonders der Musik von Mathews“, erzählte sie. Gemeinsam mit ihrer Familie möchte die Lauenbrückerin auch im nächsten Jahr wieder dabei sein – und dieser Wunsch soll in Erfüllung gehen, wie Matsis bereits jetzt schon verkündete.

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