Landpark Lauenbrück lockt zum achten Mal einige tausend Besucher

Falkner und Vokal-Akrobatik

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Schleiereule “Gollum”, Neuzugang der Falknerei „Praechtig Gefieder“, durfte gestreichelt werden.

Lauenbrück - Von Ulla Heyne. Der Landpark Lauenbrück ist immer eine Überraschung wert. Das konnten insgesamt einige tausend Besucher am Wochenende beim Herbstmarkt feststellen.

Denn neben den über den gesamten Park verteilten Ständen mit Angeboten rund um Mode, Kunsthandwerk, Landart und Kulinarisches hatten die Organisatoren Katharine und Friedrich-Michael von Schiller wieder ein liebevolles Rahmenprogramm gestrickt,

Dank TV-Auftritten ist Wanderstockschnitzer Gerhard Meier bekannt “wie ein bunter Hund”.

Dieses bot an drei Tagen Raum, auch jenseits der rund 40 Stände im Park auf Entdeckertour zu gehen. Neben vielen neuen Anbietern, etwa dem Kakao Kontor aus Hamburg, das seine Schokoladen nur in Kleinstmengen von maximal zwei Kilo fertigt, oder „Mein Böcklein“ mit Taschen aus Springbockfell, gab es ein Wiedersehen mit einigen Originalen: So zeigte Wanderstockschnitzer Gerhard Meier seine Kunst wieder direkt vor Ort.

Der Bio-Obsthof Königreich lud mit seinem knackigen Obst schon am Eingang zum Zugreifen und -beißen ein und auch die „Nachbarn“ vom Pilzgarten Helvesiek informierten über unbekanntere Sorten ihrer Bio-Produkte wie Sandhaube, Buchenpilz oder Limomenseitling.

Am Eingang wurden die Besucher wieder von den von der Lebenshilfe Rotenburg zusammengestellten Themen-Kräuterinseln betört.

Greta Hügelmann aus Sittensen juchzte beim Schnüffeln am „Colakraut“: „Das riecht ja wie echt.“, Die siebenjährige Jahreskartenbesitzerin war schon am Freitag mit Mutter und Bruder auf Stippvisite im Park.

Herbstmarkt in Lauenbrück

Nicht nur für sie wurde der Gang durch den Park dank der beliebten „Walk Acts“, die den flanierenden Besuchern am Samstag und Sonntag immer wieder unverhofft über den Weg liefen, zu einem Erlebnis.

So sorgten die Musiker und Vokal-Akrobaten von „Bidlah Buh“ mit ihren nostalgischen Schlagern und komischen Einlagen für Menschentrauben auf den Wegen, andere bestaunten die Stelzenläufer oder gingen auf Tuchfühlung mit Wüstenbussard „Thorin“.

Ein besonderer Höhepunkt: Wassertreten und Yoga-Übungen unter Anleitung am kleinen See. Schon im Vorjahr hatte von Schiller den Kneipp-Verein eingeladen, „da ging es wegen deren Jubiläumsfeier nicht, nun hat es endlich geklappt!“

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