Kinder freuen sich über umgestalteten Spielplatz in Helvesiek

Nach Herzenslust toben

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Auch ein großes Holz-Klettergerüst ziert nun den Spielplatz an der Schulstraße.

Helvesiek - Von Hannelore Rutzen. Dass der Kita-Spielplatz neu gestaltet werden musste, „das war längst überfällig“, sagt Ortsbürgemeister Ulrich Brunkhorst. Am Samstag war es endlich soweit: Die Jungen und Mädchen aus dem Helvesieker Kindergarten „Bärenhöhle“ eroberten während einer kleinen Einweihungsfeier begeistert die neue Fläche.

So viele Kinder haben auf dem Spielplatz an der Schulstraße bestimmt schon lange nicht mehr getobt: Sie wippten, schaukelten und kletterten und konnten es kaum fassen, was aus dem in die Jahre gekommenen Spielplatz geworden ist.

Schon länger schwebten Kindergartenleitung sowie den Elternvertreterinnen Lydia Albers und Kathrin Harder-von Fintel die Idee vor, den Spielplatz, der auch öffentlich zugänglich ist, mit modernen, kindgerechten Spielgeräten auszustatten. Brunkhorst erinnert sich: „Vor einem Jahr kamen die Eltern auf mich zu und berichteten, dass der alte Turm nun endgültig den Geist aufgegeben habe.“ Da auch die übrigen Geräte inzwischen ein Sicherheitsrisiko für die Kleinen darstellten, reiften im Dorf Überlegungen, wie man den Platz umgestalten könne – und vor allem, wie sich alles finanzieren ließe. Dabei hätten sich die Verantwortlichen auch andere Spielplätze angeschaut, berichtet Harder-von Fintel. „Bei dem Aussuchen der Spielgeräte haben wir von vornherein soweit wie möglich auf heimisches Holz gesetzt und natürlich nach dem Preis geguckt.“

Gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin startete sie im Dorf eine Spendenaktion. Die beiden gingen von Haustür zu Haustür – und fast jeder aus dem Dorf gab einen Obolus dazu. „Am Ende“, ergänzt Lydia Albers, „sind so mehr als 5000 Euro zusammengekommen, die finanzielle Unterstützung weiterer Sponsoren wie der Volksbank und der Sparkasse mit eingerechnet“.

Mit Unterstützung der Gemeinde Helvesiek und der Samtgemeinde Fintel wurde das Projekt in die Tat umgesetzt, „sodass wir uns die Geräte leisten konnten, die 12000 Euro kosten“.

Die Eltern halfen kräftig mit, als die Firmen die Geräte aufstellten. Sie ebneten das Gelände, setzten den Geräteschuppen um und arbeiteten alte Spielgeräte auf, die die Kinder noch nutzten. Das Handwerks-zeug wie Trecker, Winkelschleifer, Akkuschrauber, Farbe und Pinsel hatten die Eltern gleich mit im Gepäck. Ulrike Hoppe, Leiterin der „Bärenhöhle“, und ihre Kollegin Franziska Singenstreu sind mit dem Ergebnis überglücklich: „Es ist eine Freude zu sehen, wie die Kinder die Geräte nutzen.“

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