Karin Ehrke verabschiedet sich in den Ruhestand/Bürgermeister und Weggefährten danken

32 Jahre eine Stütze für die Gemeinde

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Rüdiger Bruns (links) und Claus Riebesehl bedanken sich bei Karin Ehrke.

Fintel - Nach 45 Berufsjahren hat sich Karin Ehrke in den Ruhestand verabschiedet. Die Verwaltungsangestellte war lange Jahre die Seele der Gemeinde Fintel, und dort, so heißt es aus der Gemeinde, das „Mädchen für alles“. Über 30 Jahre war sie im Gemeindebüro Fintel tätig und arbeitete mit drei Bürgermeistern zusammen: Helmut Beneker, Claus Riebesehl und Rüdiger Bruns.

Während einer Abschiedsfeier bedankte sich Rüdiger Bruns bei Ehrke für ihr Engagement. Bruns hatte im Jahr 2011 das Amt des Bürgermeisters übernommen. „Karin Ehrke hat ein beeindruckendes Gedächtnis. Sie half mir sehr, als ich mich in die Tätigkeit als Bürgermeister eingewöhnen musste“, lobte Bruns. „Sie hat Vorgänge und Abläufe im Gedächtnis gespeichert, das war sagenhaft. War ihr Ehrgeiz erst einmal geweckt, war sie nicht zu bremsen.“ Mit Rat und Tat habe Ehrke ihm zur Seite gestanden. „Dabei blieb sie immer bescheiden. Ich bedanke mich herzlich für ihre unermüdliche Arbeit. Wir werden dich vermissen, liebe Karin“, so Bruns. Auch Claus Riebesehl, der vor Rüdiger Bruns 25 Jahre Fintels Bürgermeister war, bedankte sich für die ehrliche und zuverlässige Zusammenarbeit.

Karin Ehrke ist in Lauenbrück geboren, ging dort zur Schule und wohnt noch immer in der Gemeinde. Nach der Schule begann sie beim Landkreis Rotenburg eine Verwaltungslehre, arbeitete dort und wechselte 1972 zur Samtgemeinde Fintel. Zu jener Zeit begann Friedhelm Indorf, heute Kämmerer der Samtgemeinde, seine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter in Lauenbrück. Auch er erinnerte sich gerne an die Zusammenarbeit mit Ehrke.

32 Jahre war Karin Ehrke für die Finteler Bürger eine wichtige Ansprechperson. Vielen Älteren gab sie Auskunft und half ihnen beim Ausfüllen von Anträgen. Sie habe großen Anteil daran, dass die Finteler und Besucher die Gemeinde Fintel als eine attraktive und liebenswerte Gemeinde empfänden, so Bruns. „Du hinterlässt eine deutliche Lücke. Wir werden dich vermissen, nicht nur deshalb, weil wir nun nach anderen Möglichkeiten für den Posttransport zwischen der Gemeinde Fintel und der Samtgemeinde suchen müssen.“

hr

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