Irisches Duo „Odi“ bestreitet erstes „Songs and Whispers“-Konzert im Landpark

Von Sehnsucht und Steckrüben

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Claire Odlum überzeugt mit einer intensiven Stimme.

Lauenbrück - Für fulminante Märkte hat sich der Landpark Lauenbrück längst einen Namen gemacht, ebenso für die jährlichen Poetry Slams. Mit dem ersten Konzert der Reihe „Songs and Whispers“, die bereits einige Zeit in Rotenburg und Scheeßel gelaufen ist, setzte Michael-Friedrich von Schiller am Mittwochabend das Ziel der Kulturförderung der von ihm gegründeten Scharnow-Stiftung weiter um.

Angesichts der Spielfreude des Duos hält es auch Hausherr Friedrich-Michael von Schiller (r.) nicht mehr auf seinem Platz.

Nach rund vierwöchiger Tournee durch Norddeutschland gab sich das irisch-britische Duo „Odi“ ein Stelldichein in der Orangerie. „Tolle Stimme, super Musik – schade, dass das nicht mehr Leute hören!“ Mit diesem Fazit brachte Uwe Viebrock aus Elsdorf den rund zweieinhalbstündigen Gig treffend auf den Punkt.

Die beiden Musiker von „Odi“, die sich beim Folk in einer englischen Kneipe kennengelernt hatten und bereits den Opener für das Chris de Burgh-Konzert in Bremen geben durften, ließen sich von den leeren Stühlen nicht die Laune verderben. „Egal, ob du vor zwei Leuten oder 2000 spielst und ob die Zuhörer abgehen oder eher leise, aber intensiv zuhören: Die Tournee ist einfach super“, so Dave Redfearn.

Mindestens die Hälfte des Jahres tourt das Duo mit melodischen Songs in bester Singer-Songwriter-Manier neben den USA und Großbritannien bereits zum dritten Mal in Deutschland. Doch nicht nur mit ihren eingängigen Kompositionen, der intensiven Stimme von Sängerin Claire Odlum und Redfearns einfühlsamer Gitarrenbegleitung wusste das Duo zu überzeugen. Auch mit dem ein oder anderen Cover-Song wie Bruce Springsteens „I´m on Fire“ in einer entschleunigt-folkigen Version begeisterten sie das Publikum.

Die Wohnzimmer-Atmosphäre animierte Redfearn zu Plaudereien über Fußball, die Sehnsucht nach Kalifornien oder die Steckrübenfarm des Bruders – und sorgte für ein intimes Musik-Erlebnis, das die Zuschauer goutierten. Die Exklusivität des Konzerts bleibt wohl einmalig; demnächst ist das Duo bei der Breminale und im Bremer Sendesaal zu hören.

hey

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