Finteler Geflügel- und Kleintiermarkt erweist sich erneut als Besuchermagnet

Hühner gackern um die Wette

Junge Fachmänner unter sich: Die Chabozüchter Sören Rook (v.l.), Steffen Block und Kevin Gerken hatten alle Hände voll zu tun, ihre Jungtiere an den Mann oder die Frau zu bringen. - Fotos: Rutzen

Fintel - Von Hannelore Rutzen. Offiziell ging es am Sonntag zwar um 7 Uhr in der Frühe los, als der Geflügel- und Kleintiermarkt in FIntel seine Pforten öffnete. Inoffiziell aber schnatterte, gackerte, krähte, zwitscherte und fiepte es in der Schützenhalle und auf dem Außengelände schon sehr viele eher, schließlich musste alles ja vorbereitet und aufgestellt sein für den großen Andrang.

Das Wetter war wie geschaffen, und die Besucher strömten nicht nur aus dem Kreis Rotenburg, sondern auch den Nachbarkreisen in das Kleintierparadies, um zu gucken, zu kaufen und zu klönen. Entsprechend zufrieden zeigte sich dann auch das Orgateam Marcus Pattschull, Dagmar Petersen sowie Jens und Silke Gebhardt: „Schon vor 6 Uhr standen die ersten Händler und Kunden mit ihrem Geflügel auf der Matte, als wir gerade mit dem Aufbau der Käfige fertig waren.“ Sabine Wilkens, Fintels Tierärztin, kontrollierte die Impfbescheinigungen und schaute nach der Gesundheit der Tiere.

Mehr als 30 Federvieh-, Kaninchen und Meerschweinchenzüchter aus dem ganzen norddeutschen Raum boten eine breite Palette von Tieren an – von Hühner über Tauben, Enten und Gänse bis hin zu Kaninchen und Meerschweinchen. Zahlreiche Arten waren zu bewundern und käuflich zu erwerben, darunter Seiden- und Perlhühner, Chabos, Maran und Pommerngänse. Manch ein Züchter musste sich einige Male Nachschub aus mitgebrachten Reserven holen, um den Nachfragen überhaupt gerecht zu werden.

Geflügelmarkt in Fintel

Der „Renner“ waren wieder einmal die Grünleger. Auch der junge Hühnerrassenzüchter der Chabos, Steffen Block, hatte aus seiner Aufzucht ein paar Jungtiere übrig, die der Finteler zum Kauf zur Verfügung stellte. Seine beiden Freunde Sören Rook und Kevin Gerken unterstützten ihn.

Auf dem Schützenplatz fanden Artikel aus Nachlässen, Bekleidung, Bücher, Schuhe, Schallplatten, Blumen und Pflanzen, historische Kramladenware, selbst gefertigter Schmuck, Vogelzubehör und -futter sowie ein Großhänger mit Pfauen genug Platz, um unter den alten Eichen beim traditionellen Flohmarkt den Besitzer zu wechseln.

Immer mehr Eltern und Großeltern kamen im Laufe des Tages mit Kindern und Enkeln zum Marktgeschehen – nicht nur um zu schauen, sondern auch gemeinsam Tiere für die heimische Haltung auszusuchen. Und oft wusste der Nachwuchs genau, was er wollte.

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