Grundschule Lauenbrück: Finteler Samtgemeinderat votiert einstimmig für die bisherigen Regelungen

Struktur soll erhalten bleiben

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Wohin führt der Weg der Lauenbrücker Grundschule?

Lauenbrück - Von Hannes Ujen. Die Entwicklung der Lauenbrücker Grundschule an der Wümme stand im Fokus des Finteler Samtgemeinderats. Einstimmig fassten die Politiker den Beschluss, die Empfehlungen der AG Schulstruktur im angekündigtem Zeitrahmen umzusetzen.

Ende April empfahl der Schulausschuss, die Beschulung im Schulbezirk Lauenbrück kurzfristig in der Arbeitsgruppe Schulstruktur zu behandeln und in einer späteren Sondersitzung des Fachgremiums erneut zu beraten – mit der Empfehlung, die derzeitigen Klassen 1 und 2 der Außenstelle Stemmen im Schuljahr 2015/2016 als Klassen 2 und 3 zu erhalten.

Aufgrund der zu klärenden Fragen bezüglich der Nutzung der Ganztagsschule in Lauenbrück und des Horts in Stemmen ist ein Elternabend in Stemmen geplant, bei dem über die maximale Hortgröße und über die Transportmöglichkeiten zur Ganztagsschule nach Lauenbrück informiert wird. Des Weiteren wird ein Schulbedarfsplan mit externer Unterstützung und Beratung durch Ulrich Dettling von der Landesschulbehörde aufgestellt.

Die AG Schulstruktur führt die Beratungen in den kommenden Monaten fort. In der Schulausschuss-Sitzung Anfang Dezember werden die Ergebnisse der Beratungen mit einer entsprechenden Beschlussempfehlung vorgestellt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Behandlung des Antrags von Ratsmitglied Jochen Intelmann (SPD) auf die Beibehaltung der Struktur der Lauenbrücker Grundschule. Der zielt darauf ab, die Einrichtung in ihrer Struktur während der aktuellen Wahlperiode nicht zu verändern. In den kommenden beiden Schuljahren sollen die Räumlichkeiten in Lauenbrück und Stemmen so genutzt werden wie bisher. Der im September 2016 neu gewählte Samtgemeinderat soll sich mit der künftigen Schulstruktur befassen.

Intelmann begründete seinen Antrag damit, dass es seiner Meinung nach derzeit starke Bestrebungen gäbe, die Lauenbrücker Grundschule zu zerschlagen, in dem die beiden vierten Klassen in der Fintauschule integriert werden sollen. „Dies lehne ich entschieden ab“, äußerte sich der Ratsherr. „Es widerspricht dem Grundsatz, dass eine Grundschule aus den ersten vier Klassen besteht.“ Er zitierte auch die Aussagen der Parteien vor der vergangenen Samtgemeinderatswahl 2011, wo in den Broschüren gesagt wurde: „Die wohnortnahe Beschulung unserer Kinder liegt uns besonders am Herzen“ (CDU). Und: „Im Samtgemeinderat werden wir uns auch weiterhin für den Erhalt aller Klassen der Grundschule am jetzigen Standort einsetzen“ (SPD).

Der Samtgemeinderat unterstützte den Antrag Intelmanns mit einstimmigem Votum.

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