Zehnjähriges Bestehen des Gospelchors

Beeindruckendes Konzert des Gospelchors in der Lauenbrücker Kirche

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Zum zehnten Geburtstag des Gospelchores der Kirche Lauenbrück alle drei Gruppen gemeinsam: der Gospelchor, die „Kreuzschnäbel“ und die Gruppe „On the road“. 

Lauenbrück - Die Türen der Martin-Luther-Kirche in Lauenbrück stehen weit offen. Es ist warm, die Kirche voll besetzt. Der Gospelchor der Kirchengemeinde Lauenbrück unter Leitung von Anne Wahlers feiert am Samstagabend mit einem eindrucksvollen Konzert sein zehnjähriges Bestehen. Die Sängerinnen hatten sich dazu den Kirchenchor „Kreuzschnäbel“ aus Scheeßel und die Gruppe „On the road“ eingeladen, mit denen sie sich seit Jahren eng verbunden fühlen.

Anne Wahlers erzählte: „Als wir uns vor zehn Jahren als ein Chor der Kirche gründeten, wollten wir unter anderem etwas Neues ausprobieren. Gospel. Alle waren gleich begeistert dabei. Es dauerte nicht lange, da traten wir das erste Mal zur 650-Jahr-Feier Lauenbrücks auf. Es machte und macht immer noch Spaß. Seitdem werden wir zu vielen Anlässen gefragt, ob in Horstedt, Bötersen, Rotenburg, Scheeßel, Fintel, Westerholz, Helvesiek oder Stemmen. Wir sind 40 Sängerinnen und können immer neue Chormitglieder gebrauchen.“

„Singen macht Spaß“, mit diesem Lied eröffneten die drei mitwirkenden Gruppen das Konzert und hatten sofort die Zuhörer auf ihrer Seite. Es ging Schlag auf Schlag. Der Gospelchor sang das Lied, mit dem er sich 2008 vorgestellt hatte, „It’s me, oh Lord“, und erntete viel Beifall. Gefolgt von „Santo, santo, santo“ und „Lord I need you so“. Temperamentvoll schloss sich die Gruppe „On the road” an. Sie hatte sich ebenfalls vor zehn Jahren gegründet und schlug sich später singend und spielend auf den Straßen Deutschlands durch. Jetzt haben sie sich wiedergefunden, sangen und spielten in Lauenbrück auf der Gitarre, Whistle, dem Cajon oder Xylophon, mit Gesang und Percussion irische Lieder, und, wie sie sagten, lateinamerikanisch-japanisch-afrikanische Musik. Sie sangen schwungvoll ein Lied vom Sommer, der da ist, wenn man trotzdem lacht, und einen Blues von einer Kneipennacht. Die „Kreuzschnäbel“ stellten sich glänzend mit einem Geburtstagslied und geistlichen Liedern wie „Kommt zum Fest des Lebens“ oder „Was Gott sagt und tut“ vor und brachten instrumentale Begleitung zu dem bekannten Lied „You raise me up“ mit. Der Gospelchor sang „Amen“, ebenfalls ein Lied der ersten Stunde, sagte Wahlers. „Stay with me o Lord“ und gemeinsam „Here I am, Lord“.

Viel Beifall gab’s für alle Mitwirkenden und das beeindruckende Konzert. Ohne Zugabe ließen die Zuhörer die Sängerinnen und Musiker nicht gehen. Inbrünstig erklang „We’re marching/ Siya hamba“, bevor der Gospelchor zum gemütlichen Ausklang lud. J hr

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