Oldtimer-Treffen an der Stemmer Mühle zeigt Raritäten und Ikonen

Glänzende Schätzchen, glänzende Augen

Das zwölfte Oldtimer-Treffen mit Teilemarkt, zu dem Michael Timm (v.l.), Andreas Beckmann und Jens Fitschen eingeladen hatten, war erneut ein großer Erfolg. - Fotos: Rutzen

Stemmen - Von Hannelore Rutzen. Historische Fahrzeuge vor historischer Kulisse gab es am Sonntag auf dem Gelände der Stemmer Mühle zu bestaunen. Beim jährlichen Treffen der örtlichen Oldtimerfreunde präsentierten rund hundert Old- und Youngtimer-Besitzer ihre Schmuckstücke vergangenener Jahre und Jahrzehnte.

Dicht gedrängt stehen die zahlreichen Klassiker nebeneinander. Eigentlich sind alle Stellplätze auf dem Gelände belegt, doch noch immer kommen neue Teilnehmer mit ihren Wagen durch die Einfahrt gefahren. „Das kriegen wir logistisch schon irgendwie hin“, sagt Jens Fitschen, der gemeinsam mit Andreas Beckmann und Michael Timm die Veranstaltung organisiert hatte.

Zum zwölften Mal veranstalteten die Club-Mitglieder das Oldtimer-Treffen. Mehr als hundert Fahrzeuge, darunter auch historische Motorräder und Traktoren, sind dieses Mal dabei. „Die Teilnehmerzahl wird von Jahr zu Jahr größer“, erklärt Fitschen. Trotz der Platzprobleme – auf die historische Kulisse im Schatten der Mühle möchten Fitschen und seine Kameraden nur ungern verzichten. „In Kombination mit den Fahrzeugen ist das hier der perfekte Ort.“

In der Tat rundet das altehrwürdige Gebäude die ohnehin historische Oldtimer-Atmosphäre ideal ab. Ob ein Ford „Mustang“ aus dem Jahr 1966, ein Fiat „Topolino“ von 1953 oder ein altes Feuerwehrauto, Baujahr 1962 – beim Stemmer Oldtimer-Treffen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und die Plaudereien? Sie drehen sich natürlich fast ausschließlich um das Spielzeug großer Jungs. Im benachbarten Teilemarkt herrscht dagegen wie und je echte Trödelmarktatmosphäre. Technik-Utensilien, nostalgische Sammelobjekte oder Modellautos laden bei lockerer Open-Air-Stimmung zur Schnäppchenjagd ein und zeigen, dass das Hobby Oldtimer für jeden Geldbeutel etwas zu bieten hat. „Eigentlich hat alles auch einmal mit einem Flohmarkt begonnen“, blickt Fitschen zurück. „Um ihn ein bisschen aufzuwerten, stellten wir unsere eigenen Oldtimer dazu und baten später Nachbarn, ihre alten Trecker zu präsentieren.“

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