Für ein gepflegtes Ortsbild

Aktionstag Umwelt in Fintel trotz Schmuddelwetter erfolgreich

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Erwin und Susanne Weseloh sorgen für neue Blumenvielfalt auf dem Friedhof und legen zwei Blumen-Rondelle an.

Fintel - Es ist Herbst – Zeit zum Bäume beschneiden und Blumenzwiebeln pflanzen. Bürgermeister Wilfried Behrens (SPD) lud am Wochenende zum gemeinsamen Aufräumen auf Fintels Straßen und öffentlichen Plätzen ein. Auch wenn das Wetter nicht gerade dazu einlud, waren viele helfende Hände vor Ort. Bäume beschneiden, Blumenzwiebeln pflanzen, aufräumen – das waren die Tätigkeiten an einigen Standpunkten der Gemeinde. Rund 50 Helfer waren der Einladung des Bürgermeisters nachgekommen, darunter auch Familien mit ihren Kindern.

Die Anwohner sorgten nicht nur in ihren Wohnstraßen für Ordnung, auch im Rest des Ortes ging es fleißig zu. Sabrina Zimmer hat sich mit ihrem Team um Hans-Jürgen und Gabriele Schnellrieder sowie Dietmar Falke bewusst die Ecke Schneverdinger Straße / Pferdemarkt zum Blumenzwiebeln pflanzen ausgesucht: „Durch die Bauarbeiten im Sommer fehlt es hier an bunt gemischter Vielfalt der Pflanzen“, sagt Falke. „Gerade diese Straße ist eine der Hauptverkehrsstraßen in Fintel. Wir lassen uns überraschen, wie es im Frühjahr aussieht.“ Zu erwähnen sei hier auch die Hilfe und Integration von Asylbewerbern, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben, ergänzt Gabriele Schnellrieder.

Der beliebte Touristen-Standort des Freudenthal-Denkmals war ein Schwerpunkt der Aktion, ebenso der Friedhof. Die Projektgruppe um Erwin Weseloh hatte die Idee, die noch ungenutzte Grünfläche auf dem Friedhof mit zwei Rondellen, in denen im Frühjahr Krokusse und Narzissen blühen sollen, im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Weitere Schwerpunkte waren unter anderem der Fleetsee und die Teiche unweit des Eurostrandes.

Auch Sturmtief "Xavier" ein Thema

Sturmtief „Xavier“ war ebenfalls Thema der Aktion – so hatte das Unwetter die ursprünglichen Pläne teilweise durchkreuzt und entstandene Schäden mussten beseitigt werden.

Das Wetter lud eigentlich eher zum gemütlichen Beisammensein vor dem Kamin ein, aber eben nicht für die fleißigen Helfer. Sie trotzten Wind, Regen und Kälte und wärmten sich dafür nach getaner Arbeit mit einer wohltuenden Suppe im Schützenhaus auf, zu der am Ende alle Helfer zum Dank eingeladen waren. 

 jk

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