Vielfältige Nutzung

Offizielle Übergabe: Helvesiek hat ein neues Gemeindehaus

Bürgermeister Tobias Krüger hatte im Namen der Samtgemeinde Fintel ein kleines Präsent mitgebracht, welches er Ulrich Brunkhorst überreichte.
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Bürgermeister Tobias Krüger hatte im Namen der Samtgemeinde Fintel ein kleines Präsent mitgebracht, welches er Ulrich Brunkhorst überreichte.

Helvesiek – 2014 wurden die ersten Anträge eingereicht, sieben Jahre später konnte am Sonntag die ehemalige Schule nun endlich als neues Gemeindehaus an die Bürger übergeben werden. „Die ehemalige Schule hat neue Kleider, die Gemeinde möchte diese allen Bürgern und Gästen vorstellen und die Räume zur Nutzung freigeben“ – so lautete die Einladung, die vorab ausgesprochen worden war.

Dieser Einladung waren die Anwohner sowie einige Ehrengäste gefolgt. Helvesieks Bürgermeister Ulrich Brunkhorst begrüßte unter anderem den früheren Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt, den amtierenden Verwaltungschef Tobias Krüger sowie Vertreter des Helvesieker Rats und des Samtgemeinderats.

Brunkhorst blickte zurück in die Zeit, als man die ersten Ideen für die damals leer stehende Schule sammelte: „Es gab mehrere Optionen – auch die Idee, das Haus abzureißen oder ein Schwimmbad zu bauen, kam auf“, gab er zu Protokoll. Schon früh habe man sich um die Förderung durch öffentliche Mittel bemüht, doch habe es diesbezüglich keinen Leitfaden gegeben – Schritt für Schritt habe sich die Gemeinde durch die Angelegenheit „durchkämpfen“ müssen.

Die Liegenschaft wurde bereits 1961 erbaut, damals wurden die Glasfront, ein Kunstwerk innerhalb des Gebäudes und auch die bunten Glasbausteine eingesetzt. Diese Elemente mussten erhalten bleiben, um die Förderrichtlinien einzuhalten. Heute gäbe es Brunkhorsts Wissens nach ein solches altes Schulhaus nur noch in Brockel, dort werde es auch noch als Schule genutzt, führte er weiter aus.

So sah das Haus aus, als es neu erbaut wurde – die Glasfront blieb trotz Umbau erhalten.

Die ehemalige Schule in Helvesiek wurde nun durch den Umbau energetisch aufgewertet und mithilfe vieler Ideen von Architekt Ralf Wiebusch aus Scheeßel von Grund auf neu konzipiert. „Ich danke ganz besonders auch meinem Stellvertreter Merten Lüdemann, der an unzähligen Baubesprechungen teilgenommen hat“, betonte der Bürgermeister. Das Haus sei nach der Fertigstellung ein zusätzlicher Ortsmittelpunkt. Die Kindertagesstätte sei hier zu Hause, der Sportplatz sei vor Ort und nun eben das Gemeindezentrum – all dies begrüße die Gemeinde. Jeder, der Ideen habe, könne sich melden und Aktivitäten in dem Haus angehen, allerdings sei eine private Nutzung ausgeschlossen. „Dafür haben wir im Ort andere Möglichkeiten“, so Brunkhorst mit Blick auf das Helscher Hus. Als erste offizielle Nutzung stünde nun die Kommunalwahl an, berichtete er weiter.

Auch Wiebusch hielt eine kurze Rede. Er habe die Aufgabe gehabt, die alten Bestandteile zu erhalten und dabei einen funktionalen Treffpunkt zu erschaffen. Über die technische Sanierung hinaus sei es darum gegangen, eine vielfältige Nutzung zu ermöglichen. „Wir wollten eine Atmosphäre schaffen, die auch zu diesem Ort und zur Geschichte des Hauses passt“, führte er weiter aus. Wiebusch dankte noch einmal den Handwerkern – dies hatte auch Brunkhorst bereits getan. Und er sprach seinen Dank dem Bauausschuss aus, der ihm das Vertrauen geschenkt habe. Abschließend überreichte er Brunkhorst und Lüdemann symbolisch einen Haustürschlüssel.

Auch dieses Kunstwerk ist erhalten geblieben.

Nach dem festlichen Teil ließen sich die Gäste den Butterkuchen schmecken, den die örtliche Bäckerei Brunnen-Müller gespendet hatte. Viele nutzen auch die Chance, sich die Räume einmal ganz in Ruhe anzusehen – und vielleicht zu überlegen, welche Aktivität man hier in Zukunft umsetzen könnte.

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