Zahlreiche Besucher stöbern an den Ständen des Finteler Weihnachtsmarkts

Fünf-Jahres-Rhythmus ist das Erfolgsgeheimnis

Die Biker des MC Sittenstrolche beim Markt. Foto: DETLEFSEN

Fintel - Von Marié Detlefsen. Weihnachtsmusik, Apfelpunsch und überall ein Hauch von Zimt in der Luft – nach fünf Jahren Pause ist der Finteler Weihnachtsmarkt am vergangenen Wochenende in die nächste Runde gestartet. Etwa 60 Stände boten zahlreichen Besuchern allerlei selbst gemachte Köstlichkeit, Basteleien und Holzarbeiten, die meisten Anbieter kamen aus Fintel und Vahlde. Auch das Organisationsteam um Claus Aselmann war sichtlich zufrieden.

Seit 1984 findet der Weihnachtsmarkt alle fünf Jahre rund um die St.-Antonius-Kirche statt. Am ersten Adventswochenende präsentierten sich wieder viele Vereine, Gruppen, Schulen und Kindergärten auf dem bunten Markt. Der Schützenverein hatte ein kleines Kinderkarussell organisiert und auch ein Weihnachtsmann war vor Ort. „Der Markt läuft richtig gut. Wir mussten sogar noch Zutaten nachholen, weil wir schon alles am ersten Tag verkauft hatten“, freuten sich Katharina und Lily Tödter. Die beidem haben mit Eltern und Freunden zusammen Eierpunsch, Seife, Deko, Likör, Selbstgestricktes sowie Waffeln verkauft.

Auch die Vintloh-Zwerge des Finteler Kindergartens waren ein beliebtes Ziel. „Wir hatten einen gemeinsamen Bastelnachmittag mit den Eltern“, so die kommissarische Leiterin Sabine Kalwait. „Für unsere Werke haben wir keine Preise, sondern wollen, dass einfach jeder das bezahlt, was er für angemessen hält“. Vom Erlös soll ein Naschgarten für die Kinder entstehen. Auch der Regenbogen-Kindergarten aus Vahlde möchte mit seinem Waffel- und Apfelsaftverkauf den Kindern einen Wunsch ermöglichen. Für einen unvergesslichen Anblick hat der Motorradklub „MC Sittenstrolche“ gemeinsam mit weiteren Klubs gesorgt, dessen tatkräftige Mithelfer in Ledermontur Weihnachtsdeko verkauft haben „Wir waren vor fünf Jahren schon einmal hier, aber dieses Jahr ist sogar noch besser. Wir haben schon mehr als die Hälfte verkauft und für die gute Laune ist auch gesorgt“, so Florian Posewang.

Die Erlöse gehen an die gemeinnützigen Organisationen „DKMS“ und an „Mehrsi“, die sich um die Sicherheit für Biker kümmert. Bei der technischen Umsetzung des Markts griffen ihnen dabei noch Martin Ruschmeyer und Hans Jürgen Witte unter die Arme. Das Organisationsteam bestehend aus Claus Aselmann, Hans-Wilhelm Meyer, Karsten Rosebrock und Kai Schmidt ist zufrieden. „Am Samstag gab es einen riesigen Andrang und alle 60 Stände wurden gut angenommen“, freut sich Aselmann. Er findet es gut, dass der Markt nicht jedes Jahr stattfindet: „Somit bleibt er etwas Besonderes.“

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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