Finteler Fachausschuss spricht sich für Testphase aus

Freies Internet im Freibad

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Mehr Mobilität für alle: Der Ausschuss Dorfleben hat dem freien W-Lan im öffentlichen Bereich zugestimmt. Getestet wird das Netz im Freibad Fintel. 

Fintel - Von Jennifer Kräge. Seit geraumer Zeit ist die Nachfrage nach einem freien W-Lan-Netz in öffentlichen Bereichen in der Gemeinde Fintel groß. In der Sitzung des Ausschusses Dorfleben am Dienstagabend wurde die Einrichtung eines solchen Netzes diskutiert und beschlossen – freies W-Lan wird getestet.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach mehr Mobilität in der Gemeinde, hat es sich die Verwaltung zur Aufgabe gemacht, die Möglichkeit eines freien W-Lan-Netzes in öffentlichen Bereichen in Betracht zu ziehen. Anbieten könnten sich hier beispielsweise das Freibad Fintel, der Schützenplatz sowie der Sportplatz. Verwaltungschef Wilfried Behrens (SPD) sieht ein Für und Wider bezüglich der Einrichtung von freiem Internet: „Auf der einen Seite könnten beispielsweise Jugendliche noch mehr mit dem Smartphone beschäftigt sein, als sie es ohnehin schon sind. Auf der anderen Seite könnte es auch fördernd wirken und wir können einen Mehrwert bieten.“ Für eine erste Testphase empfiehlt die Verwaltung die Einrichtung des freien Netzes im Bereich des Freibades. „Hier ist die Nachfrage besonders hoch und hier halten sich auch die meisten Menschen auf“, so Behrens.

Kosten unter 500 Euro

Ratsmitglied Werner Kahlke (SPD) habe sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Jede Privatperson könne vom W-Lan partizipieren, erklärte er. „Die eigene IP sowie das eigene Netz bleiben unberührt. Die Verbindung läuft über Freifunk und die Zugänge kosten nichts.“ Auch für ihn biete sich das Freibad für den Beginn der Einrichtung an. „Die Kosten für die Verbindung innerhalb des Freibades bis hin zum Schützenplatz liegen bei unter 500 Euro“, führte Kahlke weiter aus.

Die Meinungen im Ausschuss sind überwiegend positiv. Torsten van Tilborg (CDU) findet das Thema in der heutigen Zeit sehr wichtig: „Die Leute wollen überall online sein und suchen sich bewusst Bereiche, wo sie online gehen können. Ich bin dafür, dass das im Freibad getestet wird.“ Sabrina Zimmer und Manfred Kröger (beide SPD) sind sich ebenfalls einig und befürworten die Einrichtung eines freien W-Lan-Netzes, vor allem, weil sich im Freibad viele Menschen aufhalten. „Ich finde die Idee sehr sinnvoll. Die Reichweiten kann man später noch diskutieren, aber man kann es erstmal testen“, so Zimmer. 

„Die Menschen sollen miteinander reden“

„Freies W-Lan ist auch fördernd für unseren Tourismus im Ort“, ergänzte Sabine Stöver (SPD). Heiner Hagemann (CDU) steht dem Thema skeptisch gegenüber: „Die Menschen sollen miteinander reden. Mit dem Zugang zu öffentlichem Internet sind sie nur noch mehr mit ihren Smartphones beschäftigt. Auch sollen sie sich im Schwimmbad sowie im Schützenverein auf andere Dinge konzentrieren.“ Mit der Mehrheit der positiven Meinungen war am Ende auch der Beschluss einstimmig.

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