Termin am Freitag, 1. März

Frauen bereiten Weltgebetstag vor

Das Besondere bei der Vorbereitung im Lauenbrücker Gemeindehaus: Auch bei der abendlichen Stärkung lernt man das Weltgebetstags-Land noch einmal besser kennen.

Das Ziel für den Weltgebetstag 2019 ist Slowenien - und die meisten Frauen in der Kirchenregion Scheeßel/Fintel/Lauenbrück ließen sich auf dieser Reise auch nicht vom Eisregen aus der Spur bringen.

Lauenbrück - Von Hannelore Rutzen. Zu wissen, dass nahezu zeitgleich auf der ganzen Welt Frauen (und auch Männer) die gleichen Texte lesen, die gleichen Lieder singen, sich mit den gleichen Themen beschäftigen, das schafft schon ein Zusammengehörigkeitsgefühl, sagen Sabine Gerken, Diakonin der Kirchengemeinde Scheeßel und Lauenbrück, sowie Inge Baden und Annegret Meyer. Sie hatten Anfang dieser Woche zu einem Treffen eingeladen, stellten das diesjährige Weltgebetstags-Land im Lauenbrücker Gemeindehaus in Wort und Bild vor - und nicht nur das. Gemeinsam mit dem örtlichen Gospelchor fanden sich mehr als 50 Frauen der Vorbereitungsteams aller drei Kirchengemeinden in gemütlicher Runde ein, um das zwischen Alpen und Adria gelegene Weltgebetstags-Land auch durchs Essen noch einmal besser kennenzulernen.

Egal, ob bei einer Bohnensuppe, bei einem Sauerkrauteintopf namens Jota oder beim Nachtisch, zum Beispiel einer slowenischen Mohnstrudeltorte - die Bandbreite, war groß und der Geschmack köstlich. Zubereitet worden war das Mahl nach Rezepten jener Christinnen aus Slowenien, die auch den Gottesdienstablauf zum Weltgebetstag verfasst haben. Ein „Ah“ und „Oh“ entfleuchte den Damen zu den kulinarischen Leckereien, die als Anregung sicher auch an dem Aktionstag nachgekocht, gebacken und angeboten werden. So gestärkt beschäftigen sich die Frauen noch mal mit Slowenien, dachten über die Ordnung für den Weltgebetstag und die Beweggründe dahinter nach, sprachen Ideen für die Gottesdienst-Gestaltung am Weltgebetstag durch. Nach dieser guten Präparation bereiten nun die Teams die Gottesdienste vor, die in Scheeßel, Fintel und Lauenbrück wie überall auf der Erde am Freitag, 1. März, stattfinden.

Ein Gottesdienst rund um den Globus

Am 1. März wird in 172 Ländern der Erde beim Weltgebetstag der gleiche Gottesdienst gefeiert. Viele Tausende Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen werden in ihre Sprachen übersetzt die gleichen Bibelstellen und Segenswünsche hören, die gleichen Lieder singen, die gleichen Gebete und Fürbitten sprechen. Jedes Jahr verfassen Frauen aus einem anderen Land die Liturgie. In diesem Jahr sind slowenische Christinnen für den Gottesdienst verantwortlich, in dem sie über sich, ihren Glauben und ihr Leben berichten.

„Kommt, alles ist bereit“ lautet die Aufforderung des Weltgebetstags. Und dass aus diesen besonderen Gottesdiensten immer wieder aktives gesellschaftspolitisches Engagement entsteht, ist typisch für den Weltgebetstag, sagen auch die Frauen der Vorbereitungsgruppen aus Scheeßel, Fintel und Lauenbrück. Die Weltgebetstag-Bewegung gründeten Christinnen vor mehr als 100 Jahren in Nordamerika und feiern diesen Tag seitdem an jedem ersten Freitag im März. In Deutschland gibt es ihn seit 1947.

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