Fortschritt mit Verzögerung

Bewegung im Verfahren für das neue Feuerwehrhaus in Helvesiek

Noch in diesem Jahr soll in direkter Nachbarschaft zum Helvesieker Sportplatz das neue Feuerwehrhaus entstehen.

Lauenbrück/Helvesiek - Die nächste Hürde für das neue Feuerwehrhaus in Helvesiek ist genommen: Ende vergangener Woche stimmten die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Fintel einstimmig dafür, die für den Neubau vorgesehene Fläche am örtlichen Sportplatz als sogenanntes Sondergebiet Feuerwehr auszuweisen.

Konkret hatten sich die Politiker mit den Ergebnissen aus der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zu beschäftigen. Erstere, erläuterte Bauamtsleiter Volker Behrens, sei im vergangenen November in Form einer Bürgerversammlung durchgeführt worden. Dort seien aber keine Bedenken oder Anregungen vorgetragen worden - von den Behörden aber schon. „Im Großen und Ganzen ist da jetzt nicht viel Änderung entstanden“, so Behrens. Vom Landkreis sei beispielsweise auf eine spätere Flächeneingrünung und auf Kompensationsmaßnahmen hingewiesen worden. „Das werden wir einhalten“, informierte der Verwaltungsmann. Darüber hinaus hätten die Kreis-Wasserwirtschafter festgestellt, dass sich das Grundstück, welches die Samtgemeinde von den Helvesiekern abgekauft hatte, außerhalb des zentralen Entsorgungsbereichs der Niederschlagskanalisation befinden würde. „Deshalb muss das anfallende Regenwasser auf dem Grundstück versickern, was auch machbar ist.“

Mit dem nunmehr anstehenden nächsten Verfahrenschritt sei auch die Planungsreife erreicht - in der Folge, dass die Verwaltung den Bauantrag stellen könne. „Der Architekt hat schon die einzelnen Gewerke zusammengestellt, das Grundstück wurde parzelliert und auch ein Schall-Emissionsgutachten ist schon erstellt worden“, zählte Behrens die Fortschritte auf. „Letzteres hat ergeben, dass dort vom späteren Feuerwehrbetrieb wahrscheinlich keine Einschränkungen zu erwarten sind.“

Nun geht das Projekt für einen Monat in eine erneute Phase der öffentlichen Auslegung. Warum sich das Verfahren dermaßen in die Länge ziehen würde, wollte Ausschussmitglied Cathrin Intelmann (SPD) wissen. Die Anmerkungen der Behörden seien immerhin schon vor einem Jahr gekommen. „Eigentlich wollten wir doch schon bei der Durchführung der Ausschreibung sein“, stellte die Lauenbrückerin erstaunt fest. Ursache für die zeitliche Verzögerung sei tatsächlich das Lärmschutzgutachten gewesen, klärte Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger auf. „Das zu erstellen, hat sehr lange gedauert.“ Dennoch, versicherte er, wolle man das Haus noch in diesem Jahr bauen.  lw

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