Lauenbrücker Traditionsveranstaltung lockt an die Bahnhofstraße

Flohmarkt, Musik und Karussells

Tausende Besucher zog es zum Flohmarkt auf die Bahnhofstraße.

Lauenbrück - Das Hoch „Johannes“ bescherte dem Lauenbrücker Flohmarkt am Samstag wieder einen nicht abreißenden Besucherstrom. Den ganzen Tag über kamen wieder Tausende und verwandelten die sonst so beschauliche Gemeinde in das größte Freiluft-Shopping-Center weit und breit.

Auch er wurde fündig.

„Am Freitagabend wurden hier schon die ersten Stände aufgebaut und wenige Stunden später kamen die ersten Schnäppchenjäger“, berichteten die Damen vom Verein „Aktive Frauen Lauenbrück“. Innerhalb kürzester Zeit gingen bei ihnen 140 belegte Brötchen über die Theke. Großen Andrang mussten auch die Mädchen und Jungs am Stand der Schülerfirma der Fintauschule bewältigen. Mit Schminkfarben zauberten sie den kleinen Flohmarktbesuchern gegen einen kleinen Obolus phantasievolle Schmetterlings- oder Löwenmienen ins Gesicht.

Astrid Schaller war zum ersten Mal mit einem Stand vertreten: „Ich bin immer am Werkeln, mir macht das einfach großen Spaß“, erklärte die Buchholzerin und blickte voller Stolz auf wahre Berge von Wollsocken und Topflappen sowie selbstgemachten Likören und Marmeladen. „Ja, ja, so wird also aus Heu Geld gemacht“, schmunzelte eine Besucherin am Stand von Walter Riebesehl. Der Lauenbrücker hatte sich vom Bauern einen Ballen Heu geholt und dieses zusammen mit seiner Schwägerin Anita zu herbstlichen Kränzen gebunden.

Seit Jahren beliebtes Verkäufer-Original ist Manfred Meyer aus Fintel mit seinen schier unerschöpflichen Raritäten von Eisenfenstern, Zinkbadewannen und Bauernhof-Gerätschaften aus längst vergangenen Zeiten. Das Alter, der Wert und die Verwendung eines alten „Kummets“ (Pferdegeschirr) sorgten für lebhafte Diskussionen an seinem Stand.

Flohmarkt in Lauenbrück

Die Kinder und Jugendlichen hatten ihren Spaß auf einer Hüpfburg, dem muskelkraftbetriebenen Fahrradkarussell, dem Bungee-Trampolin oder auf dem gleichzeitig stattfindenden Herbstmarkt mit Autoscooter und Buden aller Art. Einen gelungenen Ausklang gab es am Abend im Festzelt mit Bobby Meyers „Sunset Dance Band“.

hu

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