Finteler spenden für Flüchtlinge Berge von Kleidern / Basar im Gemeindezentrum

„Da muss man doch einfach helfen“

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Berge von Hosen, Hemden und Pullovern stapeln sich auf den Tischen im Haus der Begegnung.

Fintel - Die Buschtrommeln hatten fast schon zu gut funktioniert. Im Haus der Begegnung könnte gebrauchte Kleidung für Flüchtlinge und Asylbewerber abgegeben werden, hieß es. Am Ende spendeten die Finteler Bürger so viele Jacken, Hosen, Schals, Handschuhe, Mützen und Bettwäsche, dass sie sich im Saal nur so türmten. Einen Nachmittag lang konnten die in der Samtgemeinde Fintel lebenden Zuwanderer nun mit Unterstützung von Helfern in den Stapeln nach passendem suchen.

Schon zwei Tage vorher hatte sich ein Team um „Cheforganisatorin“Lydia Meinke im Gemeindezentrum eingefunden, um die angelieferte Bekleidung durchzusehen, zu ordnen und nach Größen zu sortieren. Johanna von Frieling brachte gar Kleiderständer mit, jemand anderes Kleiderbügel, so dass mindestens einige der Jacken und Hosen aufgehängt werden konnten.

„Der Winter steht vor der Tür, da muss man doch einfach helfen“, erklärte eine der Helferinnen. Und mit dieser Meinung stand sie nicht allein.

Auch Henrike Hoppe, Ordnungsamtsleiterin der Samtgemeinde, schaute vorbei. „Uns liegen die gute Aufnahme und Versorgung der Asylbewerber und Flüchtlinge am Herzen“, sagte sie. Der Kleiderbasar sei hierfür ein Paradebeispiel. Damit die „Kundschaft“ sich besser zurechtfinden konnte, hatten die Organisatoren eigens Schilder mit entsprechenden Hinweisen an den Ständen befestigt. Jeder der Bedürftigen fand etwas und ging bepackt nach Hause.

hr

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