Finteler Samtgemeinderat empfiehlt gemeinsam betriebene Einsatzleitungen

Wehren bündeln ihre Kräfte

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Örtliche Einsatzleitungen sollen im Brandschutzabschnitt Süd des Landkreises zusammengefasst werden.

Lauenbrück - Der Rat der Samtgemeinde Fintel hat sich festgelegt: Mit seinem einhelligen Votum ist die Samtgemeinde der Zweckvereinbarung zur Einrichtung einer gemeinsam betriebenen örtlichen Einsatzleistung der Freiwilligen Feuerwehren im Brandschutzabschnitt Süd des Landkreises beigetreten.

Nach dem Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz ist für Einsatzabschnitte eine Technische Einsatzleitung zu bilden. Grundsätzlich sollen pro Kommune eigene Einsatzleitungen betrieben und beprobt werden. Dies würde bedeuten, dass Schichten mit mindestens sechs Personen mit Führungskompetenzen nach der entsprechenden Dienstvorschrift vorzuhalten wären. Außerdem müsse die technische Ausrüstung entsprechend vorhanden sein, da die Leitung grundsätzlich am Einsatzort eingerichtet werden soll.

Jetzt wurde auf Ebene des Brandschutzabschnittes Süd unter Federführung von Frank Rütter, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Rotenburg, eine Zweckvereinbarung zur Einrichtung gemeinsam betriebener örtlicher Einsatzleitungen Wehren erarbeitet. Danach könnten zwei gemeinsame örtliche Einsatzleitungen (ÖEL) gegründet und betrieben werden. Für die Samtgemeinde Fintel würde das bedeuten, gemeinsam mit der Einheitsgemeinde Scheeßel für beide ÖELs das Personal für Funk und Technik zu stellen. Standorte der ÖELs sollen Rotenburg und Bothel sein. Hier würde das zu beschaffende Equipment stationiert werden.

Die 20 Notebooks, zwei Beamer und zwei Leinwände mit Stativ inklusiv Verkabelungen würden durch die Stadt Rotenburg beschafft und unterhalten. Die Kommunen würden die Kosten dann jeweils mit einem Sechstel subventionieren.

Der Vorteil dieses Projektes wäre, dass durch die Einrichtung der ÖELs zum einen die Notwendigkeit umgangen wird, technische Ausrüstungen überall vorzuhalten und zum anderen wird im Einsatzfall nicht das Führungspersonal der Feuerwehr des Einsatzortes vollständig in der ÖEL gebunden sein, sondern kann vor Ort agieren, während die Kameraden der ÖEL auf Grundlage der mitgeteilten Einsatzlagen agieren.

hu

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