„De Finteler“ mit neuem plattdeutschen Stück „Keen is all Bang vör Dokter Wulf“

In der Arztpraxis ist der Teufel los

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Immer plattdeutsch, immer lustig: Die Theatergruppe „De Finteler“ .

Fintel - Auch in diesem Jahr wird wieder Platt geschnackt im Saal der Gaststätte „Onassis“ in Fintel. Am kommenden Samstag feiert die Theatergruppe „De Finteler“ mit ihrem neuen Stück „Keen is all Bang vör Dokter Wulf“ Premiere. Der Vorhang gebt sich um 20 Uhr.

Wer kennt das nicht ? Ein volles Wartezimmer, eine überdrehte Sprechstundenhilfe, die nur telefoniert und sich nur wenig um die Patienten kümmert, ältere Herren, die sich lautstark unterhalten und einen Angsthasen, der keine Spritze bekommen will und eine gestrenge, ältere Dame zwischendrin. Im Wartezimmer von Herrn Dr. Wolf findet eine „spritzige Komödie“ statt, die nach und nach immer weiter eskaliert, bis nur noch der Einsatz letzter Reserven die Praxis vor dem totalen Chaos bewahren kann.

Frank (Marcus Pattschull) soll zehn Jahre nach der Hochzeit endlich eine vernünftige Hochzeitsreise mit seiner Frau Sabine (Jenny Brueggemann) antreten. Es soll in den fernen Osten gehen, doch davor empfiehlt sich eine Impfung. Leicht gesagt, aber Frank mit seiner Spritzenneurose findet das gar nicht lustig. Dennoch lässt er sich überreden und tritt bei Herrn Dr. Wolf zur Impfung an.

In dessen Wartezimmer sitzen schon Heiner (Manuel Heins), Günther (Dietmar Bellmann) und der völlig eingegipste, im Rollstuhl sitzende Herr Schomaker (Ingo Bellmann). Es ist völlig klar, dass nach diesem Arztbesuch nichts mehr sein wird wie es mal war. Wie das mit den Urinproben, dem Schwangerschaftstest, der gestohlenen Praxiskasse, dem Mut alter Damen und der übermenschlichen Anstrengung von Herrn Schomaker zusammenhängt, das erfahren die Zuschauer an gleich drei Spielterminen. So folgen der Premiere am Samstag weitere Aufführungen am kommenden Sonntag, 16 Uhr, sowie am Mittwoch nächster Woche, 20 Uhr – jeweils in der Gaststätte „Onassis.

In weiteren Rollen zu sehen sind Doris Gölecke, Felix Aselmann, Stefan Nordmann, Heidi Ruschmeyer und Christina Aselmann. Regie führt Peter Rohlfs, als Souffleur sitzt Cord Thömen im Flüsterkasten.

Der Eintritt kostet sieben Euro, für Kinder bis 14 Jahre drei Euro.

hr

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