Fintauschüler hauchen Tradition des Weihnachtsmarkts Leben ein

Holzelche, LED-Schnüre und ein Ritt auf dem XL-Pony

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Der Verkauf von Spekulatiushäuschen war nur eins der kreativen Angebote der Fintauschüler.

Lauenbrück - Von Ulla Heyne. Lautes Stimmengewirr, der Duft nach Waffeln, Keksen und gebrannten Mandeln und der Schein von 1000 Metern LED-Lichterschnüre – und das alles an einem Ort, der sonst am Wochenende in Dunkel und Stille versinkt…? Die Antwort auf das vermeintliche Mysterium heißt: Weihnachtsbasar.

Mit dem seit den Anfängen der Schule traditionell abwechselnd mit der Grundschule im Zwei-Jahres-Turnus abgehaltenen Spektakel füllte die Fintauschule am Samstag Schule und Kassen.

Klassenweise verkauften die Schüler kreative Basteleien, von Spekulatius-Knusperhäuschen bis hin zu mit Buchstabennudeln in Glanzlackoptik verzierten Streichholzdosen der 8a. Ob Waffelverkauf oder Sternbastelei: Weitgehend in Eigenregie hatten sich die Schüler der einzelnen Klassen allerlei einfallen lassen, um die Klassenkassen für den nächsten Ausflug zu füllen und nebenbei noch etwas Gutes zu tun, wird ein Teil der Erlöse doch für gute Zwecke gespendet. So gehen beispielsweise die Erlöse des Schokoladen-Nikolaus-Verkaufs, bei dem die Jugendlichen ihren Mitschülern eine nette Botschaft schicken können, an Plan International, erklärte der organisierende Lehrer Jörg Wohlberg.

„Zuerst waren gerade die älteren Schüler skeptisch, aber dann haben sie sich mit Feuereifer reingekniet, und das Ergebnis gibt ihnen Recht“, konstatierte ein zufriedener Schulleiter Helgo Mayrberger angesichts des regen Treibens im Halbdunkel der geschmückten Aula.

Auch der Förderverein hatte mit einer Tombola mit 400 Preisen – vom Kuli bis zum Frisörgutschein – gut aufgefahren. Und der Prototyp eines gezimmerten Elchs der Schülerfirma, der auf Bestellung nachgebaut wird, fand Zuspruch.

Die wohl ungewöhnlichste Idee des Basars: die Möglichkeit, die Schule einmal aus anderer Perspektive zu betrachten. Beim Ponyreiten machten Anna-Luka Hagemeier, Besitzerin des „XL-Ponys“ Picasso, und ihre pferdeaffine Freundin Annemay Voigt, die fachkundig die Zügel führte, eine Runde um die Schule hoch zu Ross möglich.

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